Viele neue Jobs in der NRW-Industrie

DÜSSELDORF - In der Industrie Nordrhein-Westfalens sind mit dem Konjunkturaufschwung Zehntausende Jobs entstanden. Ende September 2011 waren landesweit knapp 1,2 Millionen Männer und Frauen in Industriebetrieben mit 20 oder mehr Mitarbeitern beschäftigt.

Das ist ein Plus von 29 000 beziehungsweise 2,5 Prozent gegenüber September 2010, teilte das Statistische Landesamt am Montag in Düsseldorf mit.

Besonders deutlich wuchs die Mitarbeiterzahl im Maschinenbau (plus 4,7 Prozent auf 199 000). Auch bei den Unternehmen im Bereich der Herstellung von Metallerzeugnissen gab es einen kräftigen Anstieg (plus 4,6 Prozent auf 164 500). Dagegen nahm die Mitarbeiterzahl im Bereich Bergbau sowie der Gewinnung von Steinen und Erden innerhalb eines Jahres weiter erheblich ab (minus 4,7 Prozent auf 32 300).

Der Gesamtumsatz der NRW-Industrie stieg im Kalenderjahr 2011 um gut 10 Prozent auf 348,1 Milliarden Euro. Knapp 42 Prozent gingen in den Export. Das Vorkrisenniveau wurde 2011 aber noch nicht wieder erreicht. 2008 belief sich der Gesamtumsatz auf 366,3 Milliarden Euro.

Den größten Anteil am Gesamtumsatz 2011 hatte die Chemieindustrie mit 49,2 Milliarden Euro - das waren 5,3 Prozent mehr als 2010. Es folgten der Maschinenbau (48 Milliarden Euro, plus 17,7 Prozent) sowie die Metallerzeugung und -bearbeitung (46,6 Milliarden Euro, plus 18,1 Prozent). - dpa

Quelle: wa.de

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