Public Viewings

Überwiegend friedliche WM-Feiern in NRW - Schlägerei in Essen

NRW - Das 4:0 der deutschen Nationalmannschaft hat Fans in NRW jubeln lassen. In vielen Städten gab es für die Polizei zunächst keine größeren Probleme. In Essen kam es nach dem Public Viewing allerdings zu einer Schlägerei zwischen fünf bis sechs Personen.

In Nordrhein-Westfalen haben Fußballfans weitgehend friedlich den 4:0-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Portugal gefeiert. Autokorsos und jubelnde Fans auf den Straßen legten am Montagabend einige Innenstadt lahm. Größere Zwischenfälle meldete die Polizei jedoch nicht.

Entgegen der aktuellen Polizei- und Agenturmeldungen, in der von hundert beteiligten Personen die Rede ist, kam es laut Pressemitteilung der Essener Gruga-Halle außerhalb des Veranstaltungsgeländes auf dem Parkplatz P1 zu Streitigkeiten zwischen fünf bis sechs Personen. Dabei wurden zwei Beteiligte leicht verletzt. Die Streitigkeiten seien innerhalb kürzester Zeit durch den Einsatz von Sicherheitskräften der Veranstaltungshalle behoben und die Situation durch die später eintreffende Polizei weiter beruhigt worden. Ein Mann wurde laut Polizeisprecherin wegen gefährlicher Körperverletzung festgenommen, weil er mit einem Gürtel zugeschlagen habe. Zuvor hatten in der Halle Tausende Menschen den 4:0-Sieg gegen Portugal verfolgt.

Aus anderen Städten meldete die Polizei viele friedliche Feiern - allenfalls mit kleineren Zwischenfällen am Rande. "Im Großen und Ganzen war es in Dortmund ein fröhliches Fußballfest ohne besondere Vorkommnisse", bilanzierte etwa die dortige Polizei.

"Es ist eine Menge los", hieß es kurz nach Abpfiff bei der Kölner Polizei. "Wir haben aber überhaupt keine Ärgereinsätze." Die Polizei sperrte Teile der Ringe um die Innenstadt, weil Fans auf der Straße feierten. Auch in Mönchengladbach, Leverkusen oder den Städten im Kreis Recklinghausen wurde der Verkehr kurz ausgebremst, weil Autokorsos hupend durch die Innenstadt rollten.

In Düsseldorf wurde vor allem in der Altstadt gefeiert. Nur vereinzelt fuhren hupende Autos mit Deutschlandfahnen durch die Innenstadt. "Das wird bei den nächsten Spielen sicher mehr", vermutete ein Beamter in der Leitstelle. - dpa

Quelle: wa.de

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