Verspätungen im Bahnverkehr wegen Arbeiten an Hohenzollernbrücke

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KÖLN - Zugreisende müssen sich in den kommenden Wochen auf Verspätungen und Umwege einstellen: Die Hohenzollernbrücke am Kölner Hauptbahnhof wird wegen Bauarbeiten zum Nadelöhr.

Von diesem Freitag an will die Bahn auf einer der meistbefahrenen Eisenbahnbrücken Deutschlands Gleise und Weichen erneuern. Bis zum 7. April wird es nach Angaben der Deutschen Bahn deshalb Einschränkungen für Reisende im Nah- und Fernverkehr geben.

Während der Hauptverkehrszeiten sollen immer mindestens vier der sechs Gleise auf der Rheinbrücke in Betrieb bleiben. Rund 80 Prozent der Fernverkehrszüge können laut Bahn planmäßig über den Kölner Hauptbahnhof fahren. Jedoch würden einige ICE- oder IC-Verbindungen über den Bahnhof Köln Messe/Deutz umgeleitet.

Im Regionalverkehr werden drei Linien über die Kölner Südbrücke oder Köln-Ehrenfeld umgeleitet. Reisende müssten in S-Bahnen oder Busse umsteigen und mit einer längeren Fahrtzeit rechnen. Einzelne Züge sollen auch ausfallen, zum Beispiel auf der RE 1-Strecke zwischen Düsseldorf und Aachen.

Fahrgäste können sich im Internet über Fahrplanänderungen informieren. Außerdem hat die Deutsche Bahn eine Broschüre mit allen Änderungen zusammengestellt, die an vielen Bahnhöfen im Großraum Köln erhältlich ist und ebenfalls im Internet heruntergeladen werden kann. Am Kölner Hauptbahnhof sowie an den Bahnhöfen Köln Messe/Deutz, Opladen und Köln-Ehrenfeld seien zusätzliche Mitarbeiter im Einsatz, um Reisenden Auskünfte zu geben und beim Umsteigen behilflich zu sein.

Über die Kölner Hohenzollernbrücke fahren nach Angaben der Bahn täglich rund 1220 Züge. Deshalb müssten die Gleise und Weichen turnusmäßig alle sechs bis acht Jahre erneuert werden. 14 Weichen und 2500 Meter Schienen werden ausgetauscht. Die Baumaßnahmen kosten etwa 11 Millionen Euro.

Übrigens: Die vielen tausend Schlösser, die Liebespaare in den vergangenen Jahren am Gitter der Brücke aufgehängt haben, können trotz der Bauarbeiten hängen bleiben.

Quelle: wa.de

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