Verschuldeter Auto-Verkäufer wegen Mordes vor Gericht

DÜSSELDORF - Sieben Monate nach einem Leichenfund an der A 46 beginnt morgen der Prozess gegen einen 29-jährigen Autoverkäufer aus Dormagen.

Er soll einen 57-jährigen Kunden aus Neuss im Januar im Streit erdrosselt, dessen Leiche über Tage hinweg mehrfach versteckt und schließlich bei der A 46 vergraben haben. Weil eine Hand des toten Frührentners aus der Erde ragte, hatte ein Bauarbeiter im April die Tat entdeckt.

Der Fall hatte die Mordkommission zunächst vor ein Rätsel gestellt. Erst der Hinweis eines Bekannten des Toten auf einen geplanten Autokauf brachte den Durchbruch. Ein 29-jähriger Verkäufer des Autohauses gestand schließlich, mit der Tötung zu tun zu haben. Er habe die Anzahlung von 9500 Euro unterschlagen. Doch er bestreitet den Mord. Alle Beteuerungen des Familienvaters sind für die Staatsanwaltschaft nur Schutzbehauptungen. - dpa

Quelle: wa.de

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