Start in Uentrop wieder verschoben

Pannen-Kraftwerk droht finanzielles Fiasko zu werden

HAMM - 2011 sollte in Uentrop eines der modernsten Kohlekraftwerke Europas Strom produzieren. Drei Jahre nach dem ursprünglichen Termin droht der Neubau der Blöcke D und E zum finanziellen Fiasko für den Bauherrn RWE und die 23 beteiligten Stadtwerke zu werden.

Jetzt verschob RWE die Inbetriebnahme um weitere zwölf Monate auf den 22. Juni 2015. Grund für die erneute Verzögerung sind nach Angaben von RWE undichte Stellen an Verbindungsschweißnähten im Kraftwerkskessel, die bereits zum zweiten Mal im Dampferzeuger aufgetreten sind. Ursache seien „nach jetzigen Erkenntnissen auch von Gutachtern erhöhte Spannungen in lokalen Bereichen des Kessels“, so RWE-Pressesprecher Lothar Lambertz. Nun müsse ein Reparaturkonzept her, dem alle Seiten zustimmen.

Die entscheidende Frage ist, wer die Kosten für Reparatur und Zeitverzug trägt. RWE beeilte sich zu betonen, dass man für die Kosten der Reparaturen nicht verantwortlich sei und diese deshalb auch nicht tragen müsse. Das ausführende Generalunternehmen Alstom dagegen hält auch den von RWE verursachten Salzsäure-Eintrag im August 2013 als Ursache für möglich. - jiz

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Quelle: wa.de

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