Großeinsatz der Polizei

Nach langer Suche: Vermisster Plettenberger tot im Wald gefunden

Der Großeinsatz in Plettenberg ist beendet. Der vermisste Mann konnte nur noch Tod gefunden werden.

Update vom 14. Dezember, 10.54 Uhr: Es gibt die schreckliche Gewissheit: Der gesuchte 42-jährige Plettenberger ist tot. Wie Polizeipressesprecher Marcel Dilling bestätigte, konnte die Leiche des Mannes nach dem Hinweis eines Zeugen kurz nach 9 Uhr im Waldgebiet nahe Hebberg oberhalb der Oestertalsperre gefunden werden. Der Auffindort der Leiche war in der Nähe eines Hochsitzes. „Wir haben keinen Hinweis auf ein Fremdverschulden“, sagte Dilling. Auch ein Suizid wird nach jetzigen Kenntnisstand ausgeschlossen.

Der Vermisste konnte nur noch tot gefunden werden.

Die Leichenschau werde noch vor Ort erfolgen. Ob noch eine zusätzliche Obduktion erforderlich ist, sei noch offen. Dillings Dank gilt dem aufmerksamen Zeugen. Wann der 42-Jährige starb, ist noch unklar. Der Bereich, in dem der Vermisste gefunden wurde, ist schwer erreichbar. Der Bereich, in dem der Mann aus Plettenberg gefunden wurde, ist nur über Waldwege erreichbar.

Vermisster aus Plettenberg tot gefunden - Zeuge macht traurige Entdeckung

Update vom 13. Dezember, 19.08 Uhr: Der Großeinsatz ist vorerst beendet. Zwei Tage lang hatte ein Großaufgebot der Polizei mit Unterstützung von drei sogenannten Mantrailern, einem fast 30-köpfigen Trupp der Einsatzbereitschaft in Dortmund, dem Polizeihubschrauber Hummel, zahlreichen Streifenpolizisten und einer Rettungshundestaffel einen Plettenberger gesucht. Doch die Suche nach dem 42-jährigen Diabetiker, der dringend auf lebenswichtige Medikamente angewiesen ist, musste in der Dunkelheit abgebrochen werden. „Mit jeder Stunde, in der wir ihn nicht finden, schwindet seine Überlebenschance“, so Marcel Dilling, Sprecher der Kreispolizeibehörde Iserlohn. „Wir hätten uns ein anderes Ergebnis gewünscht, zumal die Einsatzkräfte alles gegeben haben“, sagte Dilling.

Vermisstensuche in Plettenberg: Die Einsatzkräfte durchsuchen den Wald.

Nun werde die Suche am Montag fortgesetzt. In welchem Umfang weitergesucht werde, entscheide der für den Einsatz verantwortliche Polizeiführer. Dilling schloss allerdings nicht aus, dass zu Wochenbeginn auch Leichenspürhunde zum Einsatz kommen werden.

Am Sonntag war die Suche nach dem Vermissten per Polizeihubschrauber und Wärmebildkamera ebenso erfolglos geblieben wie die aufwändige Suche der Bereitschaftspolizei in einem mehrere Quadratkilometer großen Gebiet zwischen dem Wohngebiet „An den Kämpen“ und dem „Immecker Weg“. Auch die Oestertalsperre wurde mit Booten der Iserlohner Feuerwehr abgefahren und die Uferbereiche mit Hunden abgesucht, da auch ein Suizid nicht ausgeschlossen wird.

 Am Montag soll nun ein neuer Anlauf genommen werden, den Plettenberger zu finden. Angesichts der niedrigen Temperaturen aber mit immer weniger Aussicht auf ein glückliches Ende.

Update vom 13. Dezember, 18.58 Uhr: Die Suche nach dem Vermissten muss erfolglos abgebrochen werden. Morgen wird im Tageslicht weiter nach dem 42-Jährigen gesucht, der seit der Nacht zu Samstag verschwunden ist.

Update vom 13. Dezember, 17.13 Uhr: Die Suche nach dem vermissten Mann aus Plettenberg dauert weiter an. „Mit jeder Stunde schwindet die Hoffnung, ihn lebend zu finden“, heißt es von den Einsatzkräften. Auf der Oestertalsperre sind Boote unterwegs, um zu überprüfen, ob der 42-Jährige im Wasser ist. Drei Mantrailer-Hunde sind mittlerweile zur Unterstützung angefordert worden.

Update vom 13. Dezember, 15.47 Uhr: Ob der vermisste Mann noch lebt, ist unklar. Knapp 30 Einsatzkräfte durchkämmen Wald am Ende des Weges „An der Kämpen“ im Abstand von sechs Metern in Richtung „Immecker Weg“.

Update vom 13. Dezember, 14.39 Uhr: Der Hubschrauber, der zur Suche eingesetzt worden ist, hat wieder abgedreht. Durch das dichte Fichtendickicht war die Sicht von oben nahezu unmöglich. Aufgrund der niedrigen Temperaturen ist auch die Wärmebildkamera nur bedingt nützlich. Die Einsatzkräfte durchstreifen zu Fuß das Waldgebiet. Rund 200 Meter Steillage gehen sie derzeit ab - immer noch auf der Suche nach dem 42-Jährigen.

Update vom 13. Dezember, 13.45 Uhr: Die Einsatzkräfte sind auf dem Weg zum Wohngebiet An den Kämpen in Plettenberg. Hier soll eine weitere große Suchaktion gestartet werden, da das Wohngebiet in unmittelbarer Nähe zur Wohnadresse des Vermissten liegt.

Mann aus Plettenberg vermisst: Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr

Suche nach Vermisstem in Plettenberg: Polizei im Einsatz
Suche nach Vermisstem in Plettenberg: Polizei im Einsatz
Suche nach Vermisstem in Plettenberg: Polizei im Einsatz
Suche nach Vermisstem in Plettenberg: Polizei im Einsatz
Mann aus Plettenberg vermisst: Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr

Update vom 13. Dezember, 12.34 Uhr: Die Suche nach dem vermissten 42-Jährigen läuft auf Hochtouren. Inzwischen wurden weitere Kräfte der Bereitschaftspolizei aus Dortmund angefordert. Etwa 30 Beamte trafen bereits am Sportplatz Oesterau ein.

Dort wird derzeit die Lage und das weitere Vorgehen besprochen. Ein zweiter Mantrailer ist unterwegs. Die Beamten warten auf die Ergebnisse des Mantrailer-Einsatzes, um dann großflächig die Suche im Bereich Immecker Weg und Kückelheim zu starten. Auf die Unterstützung aus der Luft muss in Plettenberg am Sonntag - anders als am Samstag - nicht verzichtet werden. Ein Hubschrauber ist im Einsatz.

Mann aus dem MK vermisst: Polizei setzt großangelegte Suchaktion in Plettenberg fort.

Update, 13. Dezember, 8.45 Uhr: Nachdem die Flächensuchhunde am Samstag um 23 Uhr ihre Arbeit ohne Sucherfolg beenden mussten, werden die polizeilichen Suchmaßnahmen jetzt - im Hellen - fortgesetzt.
„Wir beginnen mit der Aufstellung“, sagt ein Polizeisprecher. Die Kriminalpolizei koordiniert die großangelegte Suchaktion nach dem 42-jährigen Mann aus Plettenberg-Kückelheim, der dringend auf lebenswichtige Medikamente angewiesen ist. Die Polizei befürchtet, dass er sich in einer lebensbedrohlichen Situation befinden könnte.

Die Beamten werden die Suche intensivieren und im Laufe des Sonntags alle möglichen Anlaufstellen des Vermissten absuchen. Auch in Krankenhäusern werde ermittelt. „Eventuell sollen Mantrailer (Suchhunde) und ein Hubschrauber zum Einsatz kommen“, sagt der Polizeisprecher. Der Einsatz eines Hubschraubers war am Samstag witterungsbedingt nicht möglich. „Wahrscheinlich ist das auch heute so.“

Bereits am Samstag hatten zahlreiche Polizeibeamte eine umfangreiche Suche verranlasst. Dabei kam auch eine Drohne der Feuerwehr zum Einsatz, die mit Einbruch der Dunkelheit die Suche abbrechen musste. Ein Mantrailer-Hund führte die Beamten bis zur Oester. Dort verlor sich die Spur. Mehrere Flächensuchhunde suchten den Bereich ab. Auch hier musste gegen 23 Uhr die Suche abgebrochen werden. Ein Polizeihubschrauber war zwar bereits in den Mittagsstunden im Anflug, musste jedoch wegen der den ganzen Tag anhaltend schlechten Wetterbedingungen umkehren. Mehrere potentielle Aufenthaltsorte des Gesuchten wurden ergebnislos kontrolliert.

Wer Hinweise hat, wird gebeten, sofort den Polizei-Notruf 110 zu wählen.

Mann im MK vermisst: Große Suche in Plettenberg

Update vom 12. Dezember, 22.25 Uhr: Die Polizei wird nach vielen Stunden die Suche nach dem Vermissten für heute abbrechen. Morgen Früh wird sie aller Voraussicht nach fortgesetzt. Noch einmal die Bitte der Polizei: Wer Hinweise geben kann, wo sich der Vermisste aus Plettenberg-Kückelheim aufhält, wählt bitte an den Notruf 110.

Plettenberg - Seit der Nacht zu Samstag (12. Dezember) wird in Plettenberg-Kückelheim ein 42-jähriger Mann vermisst. Er ist nach Angaben der Polizei im MK auf die Einnahme lebenswichtiger Medikamente angewiesen. Der Gesuchte wurde zuletzt in der Nacht gegen 2 Uhr in seinem Wohnhaus gesehen.

Die Polizei beschreibt ihn in einer Mitteilung als 1,78 Meter groß. Er hat blonde Haare und trägt eine Brille. Der Vermisste trug zum Zeitpunkt seines Verschwindens vermutlich einen grau-weißen Pullover mit Reißverschluss und Kapuze, eine schwarze Jeans oder eine graue Jogginghose. Er hat weder Geld noch Handy bei sich und keine Medikamente.

Mann im MK vermisst: Große Suche in Plettenberg mit Mantrailer-Hund

Die Polizei ist mit starken Kräften und angeforderten Mantrailern (Suchhunden) unterwegs. Auch eine Drohne der Feuerwehr im Märkischen Kreis kommt zum Einsatz. Eine Suche mit Hubschrauber ließ die Wetterlage nicht zu. Die Suche dauert am frühen Samstagabend trotz Dunkelheit an.

Hinweise bitte direkt unter dem Polizei-Notruf 110.

Rubriklistenbild: © Georg Dickopf

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