Schleusenwärter drohen mit erneuter Streikwelle

DÜSSELDORF - Zum Ende ihrer dritten Streikwelle in Nordrhein-Westfalen drohen die Schleusenwärter bereits mit erneuten Arbeitsniederlegungen. Komme es nicht zu Tarifverhandlungen mit der Bundesregierung, würden die Streiks ab dem 20. August fortgesetzt, teilte Verdi am Donnerstag in Düsseldorf mit.

Die Gewerkschaft sorgt sich wegen einer Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) um die Zukunft von 3000 der deutschlandweit 12 000 beim Bund beschäftigten Mitarbeiter. Verdi verlangt einen Tarifvertrag zur sozialen Absicherung. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hält dagegen die bisher gegebenen Zusicherungen für ausreichend.

Seit Montag hatten wieder einige hundert WSV-Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen gestreikt. An diesem Freitag um 6.00 Uhr sollen die Ampeln an den Kanalschleusen zunächst wieder auf Grün geschaltet werden. - dpa

Quelle: wa.de

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