Awo: Ganztägige Warnstreiks in NRW

DÜSSELDORF - Im Tarifstreit um höhere Löhne für die 36 000 Awo-Mitarbeiter in NRW hat die Gewerkschaft Verdi für Donnerstag und Freitag zu ganztätigen Warnstreiks aufgerufen.

Betroffen seien Seniorenzentren, Kindertagesstätten, Pflegeeinrichtungen, Küchen und Werkstätten, teilte die Gewerkschaft am Mittwoch in Düsseldorf mit.

Am Freitag ist eine zentrale Kundgebung in Bochum geplant, zu der die Gewerkschaft mehrere tausend Beschäftigte erwartet. Verdi fordert unter anderem eine Erhöhung der monatlichen Einkommen um 100 Euro plus 3,5 Prozent und einen Tag mehr Urlaub. Eine dritte Verhandlungsrunde ist für den 28. Oktober in Düsseldorf angesetzt. Die Awo betreibt in Nordrhein-Westfalen nach eigenen Angaben rund 3000 Einrichtungen und Dienste.

"Wir wollen Druck machen, damit die Arbeitgeber ein verbessertes Angebot vorlegen", sagte Verdi-Verhandlungsführer Wolfgang Cremer der dpa. Eine Mindestversorgung werde aber sichergestellt. In der Behindertenhilfe, bei den ambulanten Pflegediensten und in den Seniorenheimen soll es an beiden Tagen Notdienste geben. Nachtdienste würden nicht bestreikt. Wie viele Einrichtungen landesweit betroffen sind, ist noch unklar.  - dpa/lnw

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

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