Uranmüll pendelt durchs Münsterland

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Ein Uran-Transport aus Gronau steht am Montag am Hauptbahnhof in Münster neben einem Regionalzug.

MÜNSTER - Umweltschützer beklagen mangelnde Informationen zu einem am Montag in Gronau gestarteten Zug mit Uranmüll.

Seitdem pendeln die neun Behälter mit radioaktiven Inhalt durchs Münsterland, und noch immer habe der Betreiber der Urananreicherungsanlage in Gronau, die Atomfirma Urenco, keine Angaben zu der Menge an Atommüll oder zum Ziel gemacht, kritisierte gestern die Initiative „Sofortiger Atomausstieg Münster“. „Die Geheimniskrämerei muss endlich ein Ende haben“, forderte ein Sprecher der Initiative. Zum Schutz der Anwohner und Bahnangestellten sollten Urenco, die Landesregierung und Atomaufsicht in Düsseldorf genauestens Auskunft über den Urantransport geben.

Der erneute Transport mit Uranhexafluorid hat nach Angaben der Umweltschützer am Montag die Gleisstrecke Greven-Emsdetten-Rheine in Richtung Bad Bentheim genommen. Am Abend sei er dann zurück nach Rheine gefahren und von dort in Richtung Osnabrück. - epd

Quelle: wa.de

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