Unwetterwarnung für NRW gilt bis Samstagmorgen

WESTFALEN - Auch am Abend und in der kommenden Nacht drohen wieder Unwetter in Westfalen. Die Unwetterzentrale warnt bis Samstagmorgen vor Starkregen, Hagel und Sturmböen.

Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es bei der

Unwetterzentrale

 Das Tiefdruckgebiet Lisa hat Nordrhein-Westfalen am Freitag in zwei Wellen zahlreiche Gewitter beschert. Insgesamt wurden allein am frühen Freitagmorgen rund 10 000 Blitze über NRW gezählt, sagte Franzjosef Molé vom Deutschen Wetterdienst in Essen. Viele Keller und Unterführungen füllten sich mit Wasser. Als die ersten Keller ausgepumpt waren, kam am Nachmittag die zweite Welle.

Grund der Gewitter ist das Aufeinandertreffen kälterer Atlantikluft aus dem Westen und feuchtwarmer Luft aus dem Süden. Für den Freitagnachmittag hielt der Wetterdienst vereinzelt auch Tornados für möglich. Insgesamt war die zweite Welle am Nachmittag aber schwächer. Am Samstag sollte sich die Wetterlage beruhigen.

Von Sommer könne aber im Juni nicht wirklich die Rede sein, hieß es beim Wetterdienst. Demnach zählte NRW im Juni mit durchschnittlich 14,8 Grad zu den kühleren und mit 89 Litern Regen pro Quadratmeter zu den eher nassen Bundesländern. Der kalendarische Sommerbeginn am 21. Juni wurde hier schon von Gewitter, Sturm und Hagel begleitet. Beim Sonnenschein war das Land mit 130 Stunden bundesweit Schlusslicht.

 

Quelle: wa.de

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