Heftige Niederschläge

Unwetter-Warnung in NRW: Hier droht jetzt Starkregen

Gewitter, Starkregen, Unwetter: Damit ist am Mittwoch in NRW zu rechnen. Eine Region könnte besonders viel Regen abbekommen. Der DWD hat ein Warnung veröffentlicht.

Update vom 15. September, 16.52 Uhr: Der DWD warnt für den späten Nachmittag vor Starkregen. Betroffen ist der südliche Rand von NRW von der Eifel über Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis bis in die Kreise Olpe und Siegen-Wittgenstein.

BundeslandNordrhein-Westfalen (NRW)
Bevölkerung17,926 Millionen (2021)
MinisterpräsidentArmin Laschet (CDU)

Update vom 15. September, 10.02 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Teile von Nordrhein-Westfalen eine amtliche Warnung vor starken Gewittern herausgegeben. Betroffen ist vor allem der Norden und Westen des Landes. Die Gewitterfront erstreckt sich vom Niederrhein über das Ruhrgebiet von Duisburg und Essen bis Dortmund und Hamm und im Norden das gesamte Münsterland. Laut DWD drohen hier Gewitter mit Starkregen sowie Windböen bis 60 Kilometern pro Stunde.

[Erstmeldung vom 14. September, 12.55 Uhr] Hamm - Seit der Flutkatastrophe Mitte Juli, die auch zahlreiche Menschen in Nordrhein-Westfalen schwer getroffen hat, werden viele hellhörig, wenn es um mögliche Unwetter-Lagen geht. Zwar gilt das Hochwasser als Jahrhundertereignis, das sich in dem Ausmaß nicht ganz schnell wiederholen dürfte. Dennoch müssen sich die Menschen in NRW auf Starkregen und lokale Unwetter im Laufe der Woche einstellen.

Unwetter mit Starkregen und Gewitter in NRW am Mittwoch - eine Region besonders betroffen

Nach einem herbstlich-freundlichen Wochenbeginn, wie eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) es formulierte, dürften schon am Dienstagnachmittag, 14. September, von Südwesten Schauer und Gewitter aufziehen.

In der Nacht und am Mittwoch soll es dann viel Regen geben. Lokal sei mit Unwettern und Starkregen zu rechnen, hieß es. Die Temperaturen liegen laut DWD zwischen 20 und 24 Grad.

Starkregen, Gewitter, Unwetter in NRW: Ausgerechnet Eifel könnte betroffen sein

Auch Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net kündigt an: „Da tut sich was!“ Damit meint der Wetter-Experte Gewitter und Starkregen in den kommenden anderthalb Tagen. „Vor allen Dingen morgen gibt es punktuell zum Teil kräftige Schauer und Gewitter. Und da kann es eben auch mal lokal eng begrenzt für Überflutungen reichen.“

Das amerikanische Wettermodell habe laut Jung die stärksten Regenfälle genau über die Eifel und den Westerwald gelegt. So könne mit der Eifel in den kommenden Stunden ausgerechnet jene NRW-Region kräftigen Regen abbekommen, die schon von der Flutkatastrophe im Juli besonders schwer betroffen war. Wenn es denn so komme, werde es hier und da zu kleinräumigen Überflutungen kommen, so Jung. Zu erwarten seien 40 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter.

Unwetter und NRW: Nicht alle Wettermodelle rechnen mit Starkregen

Ganz sicher sei das allerdings nicht - denn es gebe auch noch andere Wettermodelle, denen zufolge es nicht so kritisch werden dürfte. Der Blick auf das europäische Wettermodell etwa lässt laut Jung keine Starkregen-Wetterlage von der Eifel bis in den Westerwald erwarten. Unterm Strich müsse aber dennoch lokal mit kräftigem Regen gerechnet werden. „Da ist was im Busch!“, so Jung. Besonders am Mittwochnachmittag sei auch in den übrigen Teilen von NRW mit Regen zu rechnen.

Der DWD machte in seiner Vorhersage immerhin Hoffnung: In der Nacht zum Donnerstag ziehen die Regenschauer und Gewitter dann vermutlich schon wieder aus NRW ab, hieß es. Der Donnerstag dürfte deswegen weitgehend trocken und sonnig werden, so die Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes.

Je weiter der Klimawandel voranschreitet, desto mehr Extremwetter-Lagen und Katastrophen haben die Menschen zu erwarten. Darüber sind Experten sich einig. Ein besonderes Projekt im Sinne des Klimaschutzes sorgt aktuell für Schlagzeilen: Kühe sollen auf die Toilette gehen. - Mit Material von dpa

Rubriklistenbild: © Hauke-Christian Dittrich/dpa

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