Ungemütlicher Winter in NRW: Schneeschauer, Wind, Matsch

ESSEN - Der Winter ist endlich da. Weite Teile des Landes präsentieren sich in Weiß. Aber leider hat der Winter auch Matsch, Glätte und viel Wind mitgebracht. Auf den Straßen krachte es hundertfach.

Der Winter hat in weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen Einzug gehalten und es auf den Straßen vielfach krachen lassen. Schneeschauer, kräftiger Wind und Matsch machten Fußgängern und Autofahrern am Tag nach Weihnachten zu schaffen. Binnen sieben Stunden zählte die Polizei bis Samstagmittag auf den Straßen und Autobahnen landesweit rund 340 Unfälle mit insgesamt 26 Verletzten. Vor allem rund um Düsseldorf, Köln und Dortmund habe es viele Unfälle gegeben. Die Leverkusener Rheinbrücke der A1 musste für eine Viertelstunde gesperrt werden, weil gefährliche Eiszapfen an den Drahtseilen der Brücke beseitigt werden mussten.

Verschneite Straßen im Ruhrgebiet, Schneeregen in Düsseldorf und dichtes Schneetreiben in Winterberg: Je nach Lage präsentierte sich der Winter in NRW mal weiß und flockig, mal grau und nass. In der Eifel, im Bergischen Land und Sauerland gebe es bis zu 15 Zentimeter Neuschnee, sagte eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes. Im Flachland seien 10 Zentimeter Schnee möglich. In Richtung Westen könne man durchaus die Schlitten aus den Kellern holen. Vor allem im höheren Bergland müsse aber mit Schneeverwehungen gerechnet werden.

Die Nacht zum Sonntag werde niederschlagsfrei, aber mit Temperaturen bis zu minus sieben Grad im Bergland frostig sein. Der Schneematsch in tieferen Lagen drohe zu überfrieren, so dass am Sonntagmorgen verbreitet Glätte zu erwarten sei. Das Schneefallgebiet drifte weiter nach Süden, so dass der Sonntag trocken sein werde. In den kommenden Tagen geht es dann mit leichten Schneefällen weiter. Sogar im bisher vom Wintereinbruch verschonten Ostwestfalen könnten bis zu fünf Zentimeter Neuschnee zusammenkommen.

In Winterberg wurden am Samstag immer mehr Skilifte geöffnet. Am Nachmittag waren rund 15 Lifte in der Wintersport-Arena in Betrieb. Das sei "noch nicht das Topangebot", sagte eine Sprecherin. "Aber es wird". Zwar schneie es den ganzen Tag leicht, aber es komme nicht so viel Schnee herunter. Deshalb seien auch die Beschneiungsanlagen in Betrieb. - dpa

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © Symbolfoto: dpa

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare