Was für ein Schreck!

Folgenschwerer Kontrollverlust: Gülle-Lkw kracht in Hauswand

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Der Lkw krachte in eine Hauswand. Ob das Haus einsturzgefährdet ist, klärt nun ein Statiker.

[Update 8.12 Uhr] Am Mittwochabend hat sich im Iserlohner Ortsteil Hennen ein spektakulärer Unfall ereignet: Kurz vor 20.30 Uhr verlor der Fahrer eines Gülle-Lastzuges die Kontrolle über sein Gefährt und krachte in eine Hauswand.

Iserlohn - Die gute Nachricht vorweg: Bei diesem Unfall wurde am Mittwochabend niemand ernsthaft verletzt! Einen gehörigen Schrecken dürften jedoch zumindest der Fahrer (25) des Lkw aus dem Kreis Borken und die Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Hennener Straße in Iserlohn-Hennen bekommen haben.

Gegen 20.45 Uhr war der Fahrer des Gülle-Lkw durch Hennen in Richtung B233 gefahren. Dabei durchfuhr er auch einen Kreisverkehr. Nachdem er den wieder verlassen hatte, verlor er aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über den Lkw, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und krachte etwa 100 Meter weiter mit einem gehörigen Knall in die Wand eines Wohnhauses

Ein Nachbar hatte den Unfall bemerkt und die Rettungskräfte gerufen, die mit einem Großaufgebot angerückt waren, weil zunächst unklar war, ob der Fahrer in seiner Kabine eingeklemmt wurde.

Gülle-Lkw kracht in Hauswand: Fahrer kann Krankenhaus verlassen

Dem war jedoch nicht so - im Gegenteil: Offenbar hatte der Mann gehöriges Glück, konnte sich nicht nur selbst befreien, sondern wurde nach Polizeiangaben von Donnerstagmorgen nur leicht verletzt. Der 25-Jährige war nach dem Crash aus dem Führerhaus geklettert und zunächst sogar bewusstlos zusammengebrochen.

"Der Rettungsdienst versorgte den Fahrer vor seinem Abtransport in ein Krankenhaus. Von dort konnte er nach der Untersuchung entlassen werden", hieß es am Morgen.

Gülle-Lkw kracht in Hauswand: Statiker gibt nachts Entwarnung

Weiter hieß es: "Die Hausbewohner mussten zunächst das Gebäude verlassen, bis in der Nacht ein Statiker den Schaden in Anspruch genommen hatte. Lediglich ein Raum ist nach dessen Prüfung zunächst nicht bewohnbar. Der Schaden liegt voraussichtlich bei über 50.000 Euro."

Das einzig Gute an der Situation: Das Gülle-Silo, das der Lkw transportierte, blieb intakt. Glück im Unglück.

Die Straße wurde voll gesperrt.

Die Straße war während der Unfallaufnahme und der späteren Bergung des Sattelschleppers gesperrt. "Im Einsatz waren außerdem Feuerwehr und Technisches Hilfswerk (zur Sicherung der Hauswand). Zur Unfallursache können noch keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen der Polizei laufen", so die Polizei.

Weiterer schwerer Unfall am Mittwochabend im Märkischen Kreis

Etwa eine Stunde nach dem Unfall des Gülle-Lkw in Hennen wurden Beamte der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis ins Hönnetal gerufen. Dort war ein Pkw gegen den Brückenpfeiler des Bahnviaduktes geprallt und der Fahrer noch an der Unfallstelle gestorben.

Quelle: wa.de

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