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Audi rast in Jaguar: Autobahn nach Unfall mehrere Stunden gesperrt

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Von: Andreas Eickhoff

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Auf der A33 raste ein Audi in einen Jaguar. Der Fahrer hatte zuvor die Kontrolle über sein Auto verloren.
Auf der A33 raste ein Audi in einen Jaguar. Der Fahrer hatte zuvor die Kontrolle über sein Auto verloren. © Andreas Eickhoff

Nach einem schweren Unfall, der fünf Verletzte forderte, musste am späten Samstagabend die A33 für dreieinhalb Stunden voll gesperrt werden.

Halle - Zu dem Unfall auf der Autobahn 33 war es nach Polizeiangaben am Samstag (15.1.2022) kurz nach 23 Uhr gekommen, als auf der Schnellstraße in Fahrtrichtung Brilon der 27-jährige Fahrer eines Jaguar XE aus Bielefeld wenige hundert Meter vor der Anschlussstelle Halle (NRW) die Gewalt über den weißen Sportwagen verlor.

BundeslandNordrhein-Westfalen (NRW)
HauptstadtDüsseldorf
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Halle (NRW): Schwerer Unfall auf A33 - Mehrere Verletzte

Im Bereich der Arrode kam der Mann aus Bielefeld mit dem Pkw zunächst nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Gleitschutzwand aus Beton. Davon abgewiesen schleuderte der PKW zurück auf die Fahrbahn und blieb mittig zwischen den beiden Fahrspuren - quer zur Fahrbahn – liegen. Wenige Sekunden später wurde der quer zur Fahrbahn stehende Jaguar von einem Audi-SUV gerammt, dessen 52-jähriger Fahrer aus Schloß Holte-Stukenbrock mit seinen drei Mitfahrern ebenfalls Richtung Süden unterwegs war. Der Audi der Q-Reihe prallte in die Beifahrerseite des Jaguar.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der noch im Jaguar sitzende Fahrzeugführer aus Bielefeld bei dem Unfall schwer verletzt. Er wurde an der Unfallstelle von der Besatzung des Notarzteinsatzfahrzeuges aus Halle versorgt, auch waren vier Rettungswagen aus Halle, Steinhagen und Bielefeld-Ummeln zu der Unfallstelle geeilt. Ferner war aufgrund eines falschen Unfallortes auch der Löschzug Künsebeck alarmiert worden, das automatische Notrufsystem hatte die Unfallstelle auf die Richtungsfahrbahn Osnabrück verortet.

Unfall auf der A33 bei Halle (NRW): Audi rast in Jaguar

Die rund ein dutzend Feuerwehrleute streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab, klemmten die Batterien ab und leuchteten die Unfallstelle aus. Ferner wurde die Fahrbahn gereinigt. Während der Schwerverletzte zur weiteren Versorgung in ein Bielefelder Krankenhaus transportiert wurde, kamen die anderen Verletzten in umliegende Kliniken. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die A33 für rund dreieinhalb Stunden in Fahrtrichtung Brilon gesperrt. Die Fahrzeuge stauten sich auf einer Länge von etwa fünf Kilometern. Der Gesamtschaden wird auf ungefähr 60.000 Euro beziffert.

Ein weiterer Unfall in NRW ging tödlich aus: Ein Auto krachte frontal in einen Lkw und ging in Flammen auf. Der Fahrer verbrannte im Wrack.

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