Chemie-Unfall bei Köln: Auswirkungen bislang unklar

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In Wesseling bei Köln ist Rohbenzin ausgelaufen.

Köln - Nach einem Unfall mit auslaufendem Rohbenzin in Wesseling bei Köln ist das Ausmaß der Umweltverschmutzung noch nicht abzusehen. Ein Expertenteam analysiert derzeit die Lage.

Dies bestätigte ein Sprecher der Kölner Bezirksregierung am Freitag. Das Trinkwasser sei aber nicht verdreckt worden.

Das Leck in einer Leitung des Kunststoffherstellers Lyondellbasell war bereits am 23. April bei einer Routine-Überprüfung aufgefallen: Der Chemie-Unfall wurde aber jetzt erst öffentlich.

Mehrere Kölner Zeitungen hatten zuerst darüber berichtet. Das Unternehmen habe den Vorfall sofort gemeldet, sagte der Sprecher der Bezirksregierung.

Im Internet teilte Lyondellbasell mit, die Leitung sei umgehend stillgelegt worden. Mit dem Rohbenzin wird Kunststoff hergestellt. Es ist nicht der erste Chemie-Unfall in Wesseling.

Der bisher gravierendste ereignete sich im Winter 2012. Damals waren aus einer porösen Leitung der Shell Rheinland Raffinerie unbemerkt eine Million Liter Kerosin in die Erde gelaufen, das Benzin hatte einen unterirdischen See gebildet. - dpa

Quelle: wa.de

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