Frontalzusammenstoß zwischen Auto und Motorrad

Nach Unfall meterweit geflogen: Motorradfahrer in Lebensgefahr

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Der Rettungshubschrauber konnte auf einem nahegelegenen Firmengelände landen.

[Update, Sonntag] Frontal stößt der Motorradfahrer gegen das Auto. Er fliegt mehrere Meter weit. Auch wenn er Vorfahrt gehabt hätte, ist die Schuldfrage noch ungeklärt.

Altena - Bei der Kollision zwischen einem PKW und einem Motorrad wurde am Samstagabend in Altena ein Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt. Der 29-Jährige aus Altena wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Dortmunder Unfallklinik geflogen. Die beiden 77-jährigen Insassen des Opel Astra erlitten einen Schock und wurden vom Rettungsdienst vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Zu dem Unfall im Ortsteil Nette kam es am Samstag um 19.15 Uhr, als der aus Breckerfeld stammende Opel-Fahrer nach links von der Nettenscheider Straße auf die vorfahrtsberechtigte Westiger Straße abbiegen wollte. Dabei übersah er offenbar zwei herannahende Motorrad-Fahrer.

Schwerer Motorradunfall in Altena: Fahrer in Lebensgefahr

Einer der beiden Biker prallte mit dem Auto frontal zusammen und wurde über das Auto hinweggeschleudert, etwa 40 Meter weit. Der Begleiter auf dem zweiten Krad wurde nicht verletzt. An dem Opel Astra und der Husqvarna Cross-Maschine entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 9000 Euro. Die Westiger Straße blieb bis 22.00 Uhr voll gesperrt.

Fuhr der Motorradfahrer zu schnell?

Die Polizei muss nun den genauen Unfallhergang ermitteln. Es liegen Zeugenaussagen vor, nach denen sich der Motorradfahrer nicht an die erlaubten 50 km/h Höchstgeschwindigkeit gehalten habe, so die Polizei.

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Ebenfalls im Einsatz war die Altenaer Feuerwehr: Ihre Einsatzkräfte waren frühzeitig an der Unfallstelle, mussten sich auch um große Mengen ausgelaufener Betriebsstoffe kümmern. Die Landung des Rettungshubschraubers mussten sie diesmal nicht absichern. Der für die DRF Luftrettung fliegende Christoph Dortmund konnte direkt an der Kreuzung auf einem eingezäunten Firmengelände landen.

Das ist eine große Erleicherung für die Retter und vereinfachte den Transport des Schwerstverletzten. Die Feuerwehrleute mussten allerdings auch bei diesem Unfall einen Sichtschutz herstellen, um den Verletzten vor den Blicken Schaulustiger abzuschirmen.

Zeugen gesucht

Die Polizei sucht aktuell noch nach Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können. Die Polizeiwache Altena ist unter der Rufnummer 02352/9199-0 erreichbar.

Quelle: wa.de

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