Umweltminister fordert klimagerechte Waldbewirtschaftung

Umweltminister fordert klimagerechte Waldbewirtschaftung Für viele Waldbauern vernichtete Orkan Kyrill vor fünf Jahren die Arbeit einer ganzen Generation. Das soll sich nicht wiederholen. Auf den Kyrill-Flächen wächst nun anstatt Nadelholz Mischwald. Der kommt besser mit dem Klimawandel zurecht.

Fünf Jahre nach dem verheerenden Sturm Kyrill hat Landesumweltminister Johannes Remmel (Grüne) eine klimagerechte Waldbewirtschaftung gefordert. "Wir müssen unseren Wald auf den Klimawandel vorbereiten", sagte Remmel am Freitag in Arnsberg. Kyrill habe gezeigt, dass vor allem Monokulturen mit Fichten den kommenden Herausforderungen nicht standhielten.

Nach Kyrill sei auf den betroffenen Flächen klimagerecht wiederaufgeforstet worden. War der Privatwald vor dem Sturm zu 93 Prozent mit Nadelhölzern bepflanzt und zu sieben Prozent mit Laubholz, stieg der Anteil der Laubhölzer bis Oktober 2011 auf den Kyrill-Flächen auf 43 Prozent. Der Anteil an Nadelhölzern sank entsprechend auf 57 Prozent. - lnw

Quelle: wa.de

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