Ausfall kostet sechsstelligen Betrag

"Überall Verständnis" für Absage der Montgolfiade

WARSTEIN - Die Absage der 23. Warsteiner Internationalen Montgolfiade kostet die WIM-GmbH als Veranstalter einen sechsstelligen Betrag - Geschäftsführer Hermann Löser wollte sich noch nicht festgelege, ob es „100.000 oder 300.000 Euro sind“.

Er und sein Kollege Uwe Wendt wie auch das gesamte Organisationsteam sind seit Bekanntwerden des „Aus“ für 2013 mit der Rückabwicklung beschäftigt.

„Wir wussten seit Donnerstag vergangener Woche, dass die Absage möglich ist. Da hatten uns Kreisdirektor Lönnecke und Kreisgesundheitsamtsleiter Dr. Renken im Krisenstab darauf vorbereitet“. Einen Grund, zu dem Zeitpunkt aber schon die Reißleine zu ziehen, gab es jedoch nicht. Noch blieb die Möglichkeit im Hinterkopf, dass dann am Dienstag der Tod einer dritten Person bekannt wurde - auch wenn eine Legionellenerkrankung als Ursache noch nicht fest steht - beschleunigte die Handlungen. „Als die Stadt sagte, sie werden keine Genehmigung für die Montgolfiade erteilen, wurde entschieden“, erklären Uwe Wendt und Hermann Löser.

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Chronologie der Erkrankungswelle

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Quelle: wa.de

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