Trekking: der richtige Rucksack

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Trekking-Rucksack: Achten Sie beim Kauf auf Maximalgewicht und Passform.

Natur, Sonne, frische Luft – und viel Gepäck. Trekking-Begeisterte wählen Ihren Rucksack mit Bedacht: Er ist für den Erfolg einer Tour mitverantwortlich. Hier erfahren Sie, was Sie wissen sollten, wenn Sie einen Trekking-Rucksack kaufen.

Trekking-Rucksack: Passform

Achten Sie bei Ihrem Trekking-Rucksack auf eine gute Körperbelüftung. Sie verbrauchen weniger Energie, wenn Ihr Schweiß effektiv verdunstet. Außerdem sitzt ein guter Trekking-Rucksack wie festgeklebt am Rücken und schränkt gleichzeitig Ihre Körperbewegungen nicht ein. So verlieren Sie auch bei steilen Wegen nicht das Gleichgewicht und sparen auf geraden Wegen Kraft, weil Sie den Rucksack nicht ausbalancieren müssen.

Ein ergonomisch idealer Trekking-Rucksack entlastet die Schultern, indem er das Gewicht zum Großteil auf dem hinteren und seitlichen Beckenkamm sowie entlang des Rückens verlagert. Ein solches Tragesystem ist wichtig, damit Nacken und Rücken nicht anfangen zu schmerzen. Die Last darf aber nicht auf den vorderen Hüftknochen liegen – sie liegen zu weit außerhalb des Körperschwerpunkts. Die Muskeln müssten viel Ausgleichsarbeit leisten, die Kraft kostet.

Ein Teil des Gewichtes lastet auch bei einem guten Sitz noch auf Ihren Schultern. Wählen Sie daher ein Modell mit gut gepolsterten und ergonomisch geformten Tragegurten. Diese sollten auch längenverstellbar sein. Die Hüftgurte liegen im Idealfall möglichst genau auf den Hüftknochen auf und sind ebenfalls gut gepolstert.

Maximalgewicht

Je nach Tour tragen Sie in Ihrem Trekking-Rucksack bis zu 45 Kilo. Deshalb sollten Sie sich ein Modell aussuchen, das diesem Gewicht gewachsen ist. Fragen Sie den Verkäufer beim Kauf nach dem Maximalgewicht eines Rucksacks. Unabhängige Testergebnisse zu Trekking-Rucksäcken finden Sie zum Beispiel im Internet.

So kalkulieren Sie das benötigte Gewicht: Für eine einwöchige Tour rechnen Sie mit bis zu 22 Kilo, für eine zehntägige Tour mit bis zu 26 Kilo. Planen Sie eine längere Route, benötigen Sie einen sogenannten „Schwertransporter“. Die gibt es von den Marken Gregory, Bach oder Lundhags. Für einen solchen Trekking-Rucksack sollten Sie sich auch entscheiden, wenn Sie gerne ein bisschen mehr als nötig mitnehmen – zum Beispiel ein größeres Zelt, eine bequeme Isomatte oder einen extra warmen Schlafsack.

Probieren Sie die Trekking-Rucksäcke im beladenen Zustand an, bevor Sie sich für ein Modell entscheiden.

Das gehört in den Trekking-Rucksack

Trekking-Ausstattung und -Rucksäcke finden Sie im Fachgeschäft oder im Online-Shop – viele Artikel hält zum Beispiel doorout.com bereit. Denken Sie daran, dass Sie nicht nur Kleidung mitnehmen. Für eine Trekking-Tour brauchen Sie eine ganze Reihe an Ausrüstungsgegenständen.

Folgende Checkliste hilft Ihnen, die richtige Ausstattung für eine typische Trekking-Tour zusammenzustellen:

  • Schlafsack – der Tour und Jahreszeit angepasst
  • Erste-Hilfe-Ausrüstung
  • Kamera
  • Taschen- oder Kopflampe
  • Taschenmesser
  • Insektenschutz
  • Sonnenschutz
  • Kleines Handtuch
  • Sonnenbrille
  • Toilettenpapier
  • Biologisch abbaubare Seife
  • Kosmetikartikel
  • Schnur oder Seil
  • Ersatzschnürsenkel für die Trekking-Schuhe

Quelle: wa.de

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