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Tragödie in NRW: Kanufahrer von Schleuse unter Wasser gezogen - Leiche gefunden

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Von: Hannah Decke

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Feuerwehr Taucher Wasser Symbolbild
Feuerwehr und Polizei haben an Ostern nach einem vermissten Kanufahrer gesucht. (Symbolbild) © Daniel Schröder

Nach einem Kanu-Unfall am Ostersamstag auf der Weser in NRW ist der vermisste Mann tot aus dem Wasser geborgen worden. Er wurde durch eine Schleuse unter Wasser gezogen.

Minden (NRW) - Tragödie in Ostwestfalen: Ein Mann wurde nach einem Kanu-Unfall zwölf Tage lang vermisst. Laut Polizei waren der 36-Jährige und sein Bruder (32) am Ostersamstag jeweils mit einem Kanu auf der Weser im Kreis Minden/Lübbecke unterwegs. Gegen 18 Uhr fuhren die Geschwister auf die Weserschleuse Petershagen zu, als das Kanu des älteren Bruders kenterte.

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Laut Polizei versuchte der Mann noch, an Land zu schwimmen. Durch die Schleusentätigkeit sei er aber förmlich angesaugt und unter Wasser gezogen worden. „Der Bruder des Verunglückten fuhr, um ein eigenes Kentern zu verhindern, mit beiden Kanuten an das Ufer“, so die Polizei.

Tragödie in NRW: Kanufahrer auf der Weser von Schleuse unter Wasser gezogen

Es begann eine groß angelegte Suche von Polizei und Feuerwehr nach dem vermissten Mann. Hubschrauber, Taucher und Drohnen kamen zum Einsatz - erfolglos.

Zwölf Tage später gab es dann die traurige Gewissheit: Die Leiche des Mannes wurde am 27. April an der Weser-Schleuse gefunden.

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