Polizei legt Obduktions- und Ermittlungsergebnisse vor

Verbrannte Leiche von Kamen identifiziert - Polizei schließt Fremdverschulden aus

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Die verbrannte Leiche aus Kamen vom 22. Februar ist identifiziert: Es handelte sich um den 22-jährigen Bewohner.

[Update 12.06 Uhr] Die Kreispolizeibehörde Unna ist am Dienstagvormittag mit neuen Details zum Dachstuhlbrand in Kamen vom 22. Februar an die Öffentlichkeit gegangen.

Kamen - Wie berichtet war in den frühen Morgenstunden des 22. Februar 2020 eine Person bei einem Dachstuhlbrand in einer Doppelhaushälfte an der Heinrich-Imig-Straße in Kamen ums Leben gekommen.

"Eine Obduktion hat ergeben, dass es sich bei dem Todesopfer um den 22-jährigen Bewohner gehandelt hat", teilte die Polizei am Dienstag (3. März) mit.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen hätten keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden ergeben und konzentrierten sich auf eine fahrlässige Brandstiftung, teilte die Polizei mit.

Hier lesen Sie unsere Berichterstattung vom 22. Februar

Das Dachgeschoss eines Kamener Wohnhauses ist am Samstag (22. Februar) niedergebrannt. In den Trümmern entdeckte die Feuerwehr einen Leichnam - die Hintergründe des Feuers sind noch völlig unklar.

In einem ausgebrannten Dachstuhl in Kamen (Kreis Unna) hat die Feuerwehr am Samstagmorgen einen Toten gefunden. Der Mensch sei wohl durch das Feuer ums Leben gekommen, sagte ein Polizeisprecher am Samstagnachmittag. 

Den genauen Hintergrund des Brandes müssten Sachverständige jetzt ermitteln.

Das Feuer war den Angaben zufolge am frühen Samstagmorgen im Dachgeschoss des Gebäudes ausgebrochen. Wie die Feuerwehr mitteilte, konnten zwei Bewohner aus dem Erdgeschoss das Haus unverletzt verlassen.

Bei Nachlöscharbeiten sei dann der Leichnam in der zerstörten Dachgeschosswohnung entdeckt worden. Um wen es sich bei dem Toten handelt, ist nach Angaben der Polizei noch nicht geklärt.

Die Flammen erreichten auch das erste Obergeschoss des Hauses, das Erdgeschoss wurde durch Löschwasser beschädigt. Ein Übergreifen des Brandes auf die angrenzende Doppelhaushälfte konnte die Feuerwehr aber verhindern. 

Den Schaden schätzt die Polizei auf mehr als 100.000 Euro. Wie der Brand ausgelöst wurde, war zunächst unklar. - dpa

Ein Toter bei Dachstuhlbrand in Kamen

Quelle: wa.de

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