Größter deutscher Fleischkonzern

Tönnies gegen Tönnies: Keine gütliche Einigung

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Die Bildkombo zeigt den Unternehmer Robert Tönnies (links) und seinen Onkel Clemens Tönnies, die beide im Landgericht in Bielefeld sitzen.

[UPDATE 14.00 UHR] Bielefeld - Der Familienstreit im Hause des größten deutschen Fleischkonzerns Tönnies wird vor Gericht entschieden. Vor dem Landgericht Bielefeld scheiterte am Freitag erwartungsgemäß ein Versuch der gütlichen Einigung. Robert Tönnies hat seinen Onkel Clemens verklagt.

Dabei geht es um das doppelte Stimmrecht, das Clemens Tönnies in dem westfälischen Familienkonzern die Vorherrschaft sichert. Beide Seiten halten je 50 Prozent der Anteile. Am 29. November will das Gericht eine Entscheidung verkünden. Das kann ein Urteil sein oder auch die Ankündigung, wie es in dem Verfahren weitergeht. Weitere Klagen von Robert Tönnies sind anhängig.

Clemens Tönnies und sein Neffe liegen seit Jahren im Streit. Am Landgericht ist ein zweites Verfahren anhängig. Darin fordert Robert Tönnies einen 5-Prozent-Anteil zurück, den er 2009 seinem Onkel geschenkt hatte.

Es liege hier ein Fall groben Undanks vor, sagt Robert Tönnies, da sein Onkel eigene Firmen gründe und damit dem Tönnies-Konzern schade. - dpa

Quelle: wa.de

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