Tödlicher Blindgänger war möglicherweise in Betonblock versteckt

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Der Baggerfahrer wurde bei der Explosion getötet.

EUSKIRCHEN - Der tödliche Blindgänger von Euskirchen war möglicherweise in einem Betonblock versteckt. Bei einer Explosion der Bombe oder Luftmine waren am Freitag ein 50-jähriger Baggerfahrer getötet und mindestens 13 Menschen verletzt worden.

Dabei könnte sich eine weit verbreitete Praxis im Umgang mit den explosiven Überbleibseln in und nach dem Zweiten Weltkrieg gerächt haben. "Damals wurden die Blindgänger oft mit Beton übergossen, wenn man sie nicht abtransportieren konnte", sagte ein Polizeisprecher am Samstag.

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Als ein Bagger Bauschutt zerkleinerte, hatte die verheerende Detonation in mehreren hundert Metern Umkreis Fenster zerstört und Fassaden demoliert. Offenbar sei mit einer Ladung Schutt unbemerkt ein größerer Sprengkörper angeliefert worden. Sollte der Blindgänger sich in einem Betonblock befunden haben, habe der Baggerfahrer keine Chance gehabt, ihn zu erkennen. Experten des Landeskriminalamts hätten inzwischen Metallteile des Blindgängers und Sprengstoff-Spuren sichern können. - dpa

Quelle: wa.de

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