Tiger ziehen in Gelsenkirchen ein

GELSENKIRCHEN - Die Gelsenkirchener Zoom-Erlebniswelt baut weiter aus und will bald auch Tiger zeigen. Zum Saisonstart kündigt der Zoo auch weitere Tiergeburten an. Aber erst mal feiert Schimpansen-Chefin Kiki ihren 30. Geburtstag.

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Bereits im kommenden Jahr soll Gelsenkirchen zur neuen Heimat einer Tiger-Gruppe werden. Für die imposanten Raubkatzen will die "Zoom-Erlebniswelt" ein neues Gehege bauen, teilte der Zoo am Mittwoch zum bevorstehenden Saisonstart am 1. April mit. Auf rund 1000 Quadratmetern sollen bis zu fünf Großkatzen untergebracht werden. Geplant sei eine reine Männergruppe, da Tiger Einzelgänger seien, sagte Zoo-Sprecherin Sabine Haas. Die Tiere sollen aus anderen Zoos nach Gelsenkirchen kommen.

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Der Bau des rund 950 000 Euro teuren Geheges werde bis auf weiteres die letzte große Erweiterung des Zoos sein, der vor zwei Jahren fertiggestellt worden war, sagte Haas. Das Konzept sehe eine naturnahe Gestaltung des Geheges vor - sowie die Möglichkeit, die bis zu drei Meter langen Raubkatzen in ihren Ruheräumen durch eine Glasscheibe aus nächster Nähe zu beobachten. Ein Wasserbereich soll die Katzen zum Baden einladen.

Seit der Komplett-Eröffnung des Zoos im März 2010 waren rund zwei Millionen Besucher in der Zoom-Erlebniswelt gezählt worden. Nach 1,1 Millionen Besuchern im Jahr 2010 war die Besucherzahl im vergangenen Jahr auf rund 900 000 zurückgegangen. Für einen wirtschaftlichen Betrieb benötigt der Zoo, der von einer Tochtergesellschaft der Stadt Gelsenkirchen betrieben wird, jährlich rund eine Millionen Besucher

Im vergangenen Jahr waren über 110 Tiergeburten im Zoo gezählt worden. Für 2012 wird weiterer Nachwuchs unter anderem bei den Orang-Utans und bei den Giraffen erwartet. Zur Kontrolle der schwangeren Giraffendame Jadranka setzt der Zoo eine Wärmebildkamera ein, die sonst zur technischen Überwachung eingesetzt wird. Ultraschallaufnahmen oder andere Tests seien bei den scheuen Tieren extrem schwierig, so Haas.

Wenige Tage vor dem geplanten Start der neuen Zoo-Saison konnte im Schimpansen-Gehege des Zoos noch ein runder Geburtstag begangen werden. Schimpansen-Dame Kiki wurde 30. Da Schimpansen im Zoo bis zu 50 Jahre alt werden können, sei die Affendame, die auch die weibliche Chefin der Herde ist, noch im besten Alter, sagte Haas. Zum Geburtstag hatte der Zoo für die 13 Köpfe zählende Schimpansen-Herde ausdrücklich eine gesunde Torte bestellt - ganz ohne Cremefüllung und Sahne, betonte die Zoo-Sprecherin. - lnw

Quelle: wa.de

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