Tierpräparatoren aus Münster bereiten gestrandeten Pottwal vor

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Publikumsattraktion im Wattenmeer: Besucher scharen sich um den toten Pottwal.

MÜNSTER - Tierpräparatoren bereiten den toten Pottwal aus dem Wattenmeer zum Abtransport nach Nordrhein-Westfalen vor. Das Tier war vor der Insel Pellworm gestrandet. Der Kadaver liegt derzeit im Hafen des schleswig-holsteinischen Ortes Meldorf.

Die Experten des Westfälischen Landesmuseums Münster müssen den 30 Tonnen schweren und 15 Meter langen Kadaver ausweiden und die Haut-, Fett-, Muskel- und Bindegewebsschichten entfernen.

In Münster werden die grob entfleischten Knochen dann „mazeriert“. So nennen es die Experten, wenn die Knochen in großen Plastikbottichen in einer Spezial-Flüssigkeit eingelegt werden, bis sämtliches nicht-knochiges Gewebe weggefault ist.

Das Skelett des Meeressäugers soll im Herbst nächsten Jahres in Münster in der Sonderausstellung „Wale – Riesen der Meere“ eine der Attraktionen werden, sagte Museumssprecher Frank Tafertshofer. - dpa

Quelle: wa.de

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