KiK schließt sich schärferen Brandschutz-Regeln an

BÖNEN - Nach dem Tod von mehr als tausend Menschen beim Einsturz eines Fabrikgebäudes in Bangladesch stellt sich auch der Textildiscounter KiK hinter neue Regeln für mehr Sicherheit.

"KiK wird sich der Allianz für Feuer- und Gebäudesicherheit in Bangladesch anschließen", teilte das Unternehmen am Dienstag in Bönen mit. Zuvor waren bereits Modeketten wie H&M, C&A und Zara beigetreten.

"Für die Entscheidung, uns hier einzubringen, war maßgeblich, dass möglichst viele internationale Handelsunternehmen und andere Beteiligte sich auch verpflichten", erklärte KiK-Manager Michael Arretz. "Zu unserem großen Bedauern wurde die internationale Textilwirtschaft in den letzten Monaten mehrfach mit tragischen Unglücken auf Grund von unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen und Arbeitsstandards bei der Fertigung in Bangladesch konfrontiert." Daher gebe es "keine Alternative" zu den neuen Regeln.

In dem Abkommen sind unabhängige Sicherheitsinspektionen und die Verpflichtung zur Instandsetzung vorgesehen, außerdem sollen die Beschäftigen mehr Mitspracherechte haben. Das Abkommen ist laut dem Gewerkschaftsverband IndustriAll Global Union eine verbindliche Vereinbarung zwischen den westlichen Großabnehmern, internationalen Gewerkschaften und den Produzenten in Bangladesch. - dpa

Quelle: wa.de

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