Rinderjagd wurde zu einem teuren Osterferienspaß

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Bonn - Die Jagd auf 33 Charolais-Rinder auf einer Weide bei Zülpich ist für sieben Schüler nachträglich zu einem teuren Osterferienspaß geworden. 3500 Euro Schadensersatz müssen die Jugendlichen an den Tierzüchter zahlen.

Auf diesen am Mittwoch bekanntgewordenen Vergleich einigten sich die Parteien in einem Zivilstreit vor dem Bonner Landgericht.

In den Osterferien 2011 waren die damals zwischen 15 und 16 Jahre alten Schüler nachts von ihrem Zeltplatz aus mit Gartengeräten und Stöcken losgezogen und hatten die 33 Mutterkühe auf der Weide nebenan gejagt. Die Herde geriet in Panik und brach trotz eines Stacheldrahtzauns aus der Weide aus. Sie musste tagelang gesucht und Tier für Tier wieder eingefangen werden. Zwei Kühe und acht Kälber mussten geschlachtet werden, weil sie so verstört waren, dass sie nicht mehr als Nutztiere zu verkaufen waren. Ein Gutachter bestätigte die Angaben des Klägers.

Der Rinderzüchter hatte für seine Verluste zunächst knapp 9000 Euro gefordert. Die Schüler hatten sich bei ihm für ihr Verhalten entschuldigt und angeboten, sich an der Reparatur des heruntergetrampelten Zauns zu beteiligen. - lnw

Quelle: wa.de

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