Raser-Wahnsinn in Menden

Mit Tempo 133 durch die Stadt - doch Raser darf Führerschein behalten

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Symbolbild

Menden - Raser-Wahnsinn in Menden: Der Polizei ist am Dienstagabend ein 25-Jähriger mit Tempo 133 in die Radarfalle gegangen. Aber: Den Führerschein darf er behalten, und auch Punkte in Flensburg gibt es nicht.

Mit 133 statt der erlaubten 50 km/h ist ein 25-jähriger Mann am Dienstag durch Menden gerast. Er fuhr um 22.43 Uhr in den Messstrahl einer Streifenwagen-Besatzung, die sich zum "Lasern" an der Provinzialstraße (L515) postiert hatte. Abzüglich der 4 km/h Toleranz war er damit 79 km/h zu schnell.

Weil der Mann aus Montenegro keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er 650 Euro Sicherheitsleistung hinterlegen. Das Geld holte sich der Fahrer bei einem Verwandten, der in Menden wohnt. Ein deutscher Staatsbürger hätte seinen Führerschein für drei Monate abgeben müssen und zwei Punkte in Flensburg bekommen.

Die Polizei warnt noch einmal vor den Gefahren der Raserei: Auch nachts kann jederzeit ein Fußgänger vor das Auto laufen, der nicht damit rechnet, dass in der Stadt ein Rallyefahrer um die Kurve kommt. Eine kleine Erinnerung an Fahrschulzeiten: Der Anhalteweg bei einer Vollbremsung aus 133 km/h beträgt weit über 120 Meter - wenn der Fahrer schnell reagiert, die Straße trocken und die Reifen gut sind. Sonst sind es noch einige Meter mehr. - eB

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Quelle: wa.de

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