Wilde Fahrt in der Rahmede

Mit Tempo 100 durch enge Straßen: Polizei jagt Drogenfahrer - das droht ihm

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Altena/Lüdenscheid - Ein unbeleuchteter Kleinwagen am Straßenrand oberhalb der Rahmede. Darin: ein Mann. Als sich aufmerksame Polizisten seinem Auto nähern, gibt er plötzlich Gas. Und wie. Warum - das stellte sich nach einer Verfolgungsjagd im Zickzack heraus.

Der Mann - ein 40-Jähriger aus Lüdenscheid - startete sein Auto, das gegen 23.45 Uhr auf einem leicht abgeschotterten Bereich am Waldrand an der Kreuzbuche stand. Dann jagte er mit fast Tempo 100 die enge Straße hinab ins Rahmedetal.

Hinter ihm: die Beamten der Polizeiwache Altena, die schnell in den Streifenwagen gesprungen waren und die Verfolgung aufgenommen hatten. Sie schalteten Blaulicht an, das Stoppzeichen auf dem Dach und signalisierten dem Fahrer auch sonst auf wenig subtile Weise, dass er rechts ranfahren möge. Aber: "Der Mann hat durch seine allgemeine Fahrweise erkennen lassen, dass er nicht bereit dazu war", sagte Polizeisprecher Marcel Dilling lakonisch. 

Im Tal angekommen, bog der 40-Jährige auf die Rahmedestraße ab und von da kurz darauf in die Fuelbecker Straße. Dort dämmerte ihm, dass sich die Polizei wohl nicht würde abschütteln lassen. Und gab auf - laut Polizeibereicht nach etwa vier Kilometern.

Mann stand unter Drogen

Warum er keine Lust auf ein Treffen mit den Beamten gehabt hatte, war denen schnell klar: Der Mann stand offensichtlich unter Drogen. Der Vortest verlief positiv auf THC, Amphetamine und Kokain. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Zudem gab der Lüdenscheider Urin ab.

Der Führerschein wurde sichergestellt. Er muss sich wegen Trunkenheit im Verkehr und Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten. Laut Strafgesetzbuch drohen ihm nun bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe.

Verfolgungsjagden sind keine Seltenheit. Erst Mitte Dezember raste ein 21-Jähriger mit bis zu 130 km/h durch Plettenberg. Auch seine Flucht war erfolglos.

Quelle: wa.de

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