Buchungsfehler kostet Landesbank fast eine Million Euro

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Die Helaba zahlt den Betroffenen fünf Euro als Entschädigung.

DÜSSELDORF -  Rund 180 000 Tarifbeschäftigte des Landes Nordrhein-Westfalen haben ihre Mai-Gehälter verspätet ausbezahlt bekommen. Grund soll ein Buchungsfehler gewesen sein, der die Landesbank Helaba fast eine Million Euro kostet.

Das Geld sei wegen eines Buchungsfehlers erst am 2. Juni statt am 30. Mai auf den Konten gutgeschrieben worden, berichtete das nordrhein-westfälische Finanzministerium. Es bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung (Freitagausgabe). Die Helaba entschuldigte sich in einem Brief an die Beschäftigten und kündigte an, den Betroffenen "zur Abgeltung möglicher Kosten" in Kürze einen Pauschalbetrag in Höhe von fünf Euro zu überweisen - macht rund 900 000 Euro.

Ein Schaden könnte etwa entstanden sein, wenn das Konto eines Landesbeschäftigten durch die verzögerte Zahlung ins Minus geriet und Überziehungszinsen gezahlt werden mussten. Eine Helaba-Sprecherin betonte, sollte im Einzelfall ein höherer Schaden als fünf Euro entstanden sein, werde die Bank auch diesen bei Vorlage der Nachweise umgehend erstatten. Die Helaba (Landesbank Hessen-Thüringen) wickelt die Überweisungen des NRW-Landesamtes für Besoldung an die Landesbediensteten ab. - dpa

Quelle: wa.de

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