Wasserversorgung trotz Trockenheit gesichert

Talsperren im Sauerland haben niedrigsten Stand seit 15 Jahren

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Die Talsperren im Sauerland wie hier die Fürwiggetalsperre zwischen Meinerzhagen und Lüdenscheid haben im Moment einen geringen Wasserstand.

Sauerland/Essen - Die Talsperren im Sauerland haben nach dem heißen und trockenen Sommer den niedrigsten Wasserstand seit 15 Jahren - Einschränkungen in der Versorgung gibt es dadurch aber nicht.

Der Wasservorrat wird nach Einschätzung des Ruhrverbandes auch für die nächsten Monate reichen. Der Gesamtfüllstand aller Talsperren nahm von 89 Prozent am 1. Juni stetig auf knapp 65 Prozent bis Ende August ab, teilte er am Mittwoch mit.

"Ohne die Talsperren des Ruhrverbandes wäre die Ruhr in Villigst ab Juli von wenigen Unterbrechungen abgesehen durchgängig trocken gefallen", erklärte Georg zur Strassen, beim Ruhrverband verantwortlich für die Talsperrensteuerung.

4,6 Millionen Menschen können in den trockenen Sommermonaten vom Ruhrverband mit Wasser versorgt werden. Aktuell liege der Gesamtfüllstand 16 Prozent unter dem langjährigen Mittel.

Nur halb so viel Regen gefallen wie sonst

In den Talsperren befanden sich Anfang September 115 Millionen Kubikmeter weniger Wasser als noch zu Sommerbeginn. Das entspreche etwas mehr als dem maximalen Stauinhalt von Henne- und Sorpetalsperre zusammen.

Zeitweise wurden 18,5 Kubikmeter Wasser pro Sekunde abgegeben. Die winterlichen Regenfälle werden gespeichert, um damit im Sommer die Wasserversorgung sicherzustellen. Im Einzugsgebiet der Ruhr sei im Sommer 2018 nur halb so viel Regen gefallen wie im langjährigen Mittel. Er sei mit dem Sommer 1947 der trockenste seit 1927 gewesen. - dpa

Quelle: wa.de

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