Tagesbruch in Witten: Arbeiten können noch Wochen dauern

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Rund 23 Kubikmeter Beton wurden verfüllt.

WITTEN - Der Tagesbruch in einer Wohnsiedlung in Witten wird Spezialfirmen und das Bergamt der Bezirksregierung Arnsberg noch mehrere Wochen beschäftigen. Auch die Bewohner der drei Häuser in unmittelbarer Nähe des klaffenden Lochs müssten noch tagelang auf die Rückkehr in ihr Zuhause warten.

Das sagte Peter Hogrebe von der Abteilung Bergbau und Energie. Das Loch mit einem Durchmesser von rund fünf Metern ist vermutlich eine Spätfolge des Bergbaus.

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Am vorigen Donnerstag hatte sich die Erde in einer Wohnsiedlung in Witten-Durchholz aufgetan. Eine Spezialfirma füllte das Loch seit Freitag mit rund 200 Kubikmetern Beton auf. Das Bergamt sucht mit Erkundungsbohrungen weiter nach unterirdischen Hohlräumen und instabilen Zonen. Dabei würden auch Kameras eingesetzt, sagte der Experte.

"Der Wittener Süden ist die Wiege des Ruhrbergbaus, hier fand der Bergbau tagesnah statt", sagte Hogrebe. Der Tagesbruch geht vermutlich auf den Einsturz abgebauter Bereiche zurück, die zur ehemaligen Zeche Gideon gehören könnten. Die betrieb Steinkohleabbau bis ins 19. Jahrhundert hinein. - dpa

Quelle: wa.de

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