Gruppe wegen Menschenraubs angeklagt

Düsseldorf - Weil sie einen Mann mehrere Tage gefangen gehalten, gefoltert und beraubt haben sollen, stehen sieben Männer und eine Frau in Düsseldorf vor Gericht. Sie müssen sich seit Dienstag vor dem Landgericht wegen erpresserischen Menschenraubs verantworten.

Während des Martyriums im Oktober 2014 soll das zeitweise bewusstlose Opfer von Düsseldorf in die Wohnung eines der Angeklagten in Wuppertal gebracht und dort geschlagen, mit einem Elektroschock-Gerät gequält und eingeschlossen worden sein. Erst nach sechs Tagen sei der Mann freigelassen worden. Während seiner Gefangenschaft hatte das Opfer den Tätern seine PIN-Nummer nennen müssen. Sein Konto wurde geplündert, sein Auto verkauft und seine Möbel verschwanden aus der Wohnung. Sogar große Teile der Küche wurden ausgebaut. Das Opfer soll einige der Verdächtigen gekannt haben. Die Angeklagten sind zwischen Anfang 20 und Mitte 30. Sechs von ihnen sitzen in Untersuchungshaft Ihnen wird neben erpresserischem Menschenraub auch räuberische Erpressung und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Für erpresserischen Menschenraub können Erwachsene zwischen 5 und 15 Jahre ins Gefängnis kommen. - lnw

Quelle: wa.de

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