Joint hängt am Kabel

Logistik-Drohne oder Arzneimittel-Lieferung? Rentner findet Fluggerät mit pikanter Ladung

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Auf den ersten Blick wird die illegale Ladung der Drohne fast gar nicht sichtbar (für Vollbild oben rechts klicken).

War es vielleicht der Testflug einer Logistik-Drohne oder doch eine eilige Arzneimittel-Lieferung? Die Polizei hat in der Dachrinne eines Hauses im Sauerland eine Drohne gefunden, an der ein Joint befestigt war. Dabei spielte "Kommissar Zufall" eine entscheidende Rolle.

Sundern - Eigentlich hatte ein 67-jähriger Mann aus Sundern die Polizei aus einem ganz anderen Grund gerufen: Falsche Polizisten hatten ihn angerufen, daher wollte er Anzeige erstatten.

Ganz beiläufig berichtete er den Beamten dann, dass er in der Dachrinne seines Hauses eine Drohne gefunden habe. Deshalb gehe er davon aus, dass er ausspioniert werde. 

Dass diese Sorge aber völlig unbegründet war, wussten die Polizisten spätestens, als sie sich die Drohne genauer anschauten: An dem ferngesteuerten Flugobjekt war an einem Kabel ein Joint befestigt. "Die Kollegen haben dem Mann dann gesagt, dass die Drohne für einen anderen Zweck gedacht war", berichtet Polizeisprecher Sebastian Held. 

"Hat Pilot eigene 'Ware' zu oft getestet?"

Die Polizei vermutete auf ihrer Facebook-Seite mit einem Augenzwinkern, dass es sich um die sauerlandweit erste Drohne eines Logistikunternehmens handeln könnte, das die Lieferung von Waren in der Region testet. Auch zur Absturzursache gibt es dort eine - nicht ganz ernst gemeinte - Vermutung: "Ob es am Piloten lag, der seine eigene 'Ware' zu oft getestet hat?" 

Ob nun Logistik-Drohne oder eilige Arzneimittel-Lieferung: Die Polizisten stellten das ferngesteuerte Fluggerät natürlich sicher und schrieben wegen der illegalen Ladung eine Anzeige. Ein Eigentümer hat sich - überraschenderweise - noch nicht bei der Polizei gemeldet.

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Quelle: wa.de

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