Bahnverkehr läuft wieder

Wetter bleibt stürmisch - In Ostwestfalen Schnee 

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DÜSSELDORF - Die Züge in NRW fahren wieder - wenn auch mit Einschränkungen. Das Wetter bleibt ungemütlich und stürmisch.

Die Züge im Nah- und Fernverkehr in Nordrhein-Westfalen sind am Mittwochmorgen weitgehend planmäßig gefahren. "Alle Hauptstrecken sind wieder befahrbar", sagte eine Bahn-Sprecherin in Berlin.

Einzelne Verbindungen fielen aber noch aus oder waren verspätet. Nicht alle Züge stünden am richtigen Einsatzort. Im Laufe des Tages sollte sich die Lage aber weiter normalisieren, sagte die Sprecherin. An einzelnen Stellen beseitigte die Bahn auch am Mittwoch noch Unwetterschäden.

Am Dienstag hatte das Sturmtief "Niklas" den Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen fast vollständig zum Stillstand gebracht.

Zehntausende strandeten an den Bahnhöfen, mussten ausweichen auf Taxis, Mitfahrgelegenheiten oder eine Übernachtung im Hotel. Bei den Einsatzkräften hat sich die Lage in der Nacht entspannt.

In Köln und Bonn meldete die Polizei noch einzelne umgestürzte Bäume und heruntergefallene Dachziegel. In der Innenstadt von Grevenbroich bei Düsseldorf drohte am Dienstagabend eine große Kupferplatte von einem Haus zu fallen. Höhenretter der Feuerwehr zerschnitten die Platte in Einzelteile und ließen die Stücke zu Boden.

Sturmtief "Niklas" ist nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Essen in der Nacht in Richtung Osten gezogen. Auch am Mittwoch seien jedoch Sturmböen möglich, sagte DWD-Meteorologin Maria Hafenrichter.

Einzelnen Windböen könnten bis zu 85 Kilometer pro Stunde schnell sein. "Das hat aber nicht mehr die Stärke von gestern", sagte Hafenrichter. Am Dienstag war auf dem Kahlen Asten eine Windgeschwindigkeit von knapp 116 Stundenkilometern gemessen worden. Zum Wind kommt am Mittwoch eine Mischung aus Schnee, Graupel und Regen, vor allem in Westfalen. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen fünf und neun Grad.

Schnee in Ostwestfalen

Schneeglätte hat in der Nacht zu Mittwoch auf Autobahnen in Ostwestfalen für zahlreiche Unfälle gesorgt. Die Polizei zählte innerhalb von sieben Stunden 16 Unfälle. Fünf Menschen wurden schwer verletzt, einer leicht.

Auf der Autobahn 2 bei Herford kam ein 26 Jahre alter Autofahrer in einer Rechtskurve mit seinem Wagen ins Schleudern. Das nur mit Sommerreifen bestückte Auto kam nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Der Fahrer und zwei Mitfahrer wurden schwer verletzt.

dpa

Quelle: wa.de

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