Großbrand von Kunststoffmüll

BIELEFELD - Ein Inferno aus Hunderten Tonnen brennendem Kunststoffmüll hat in Bielefeld mehr als 250 Feuerwehrleute in Atem gehalten.

Das Feuer war am späten Montagabend bei einer Entsorgungsfirma inmitten von Wohngebieten ausgebrochen. Die Löscharbeiten dauerten auch am Dienstag noch an, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. "Man kann von einem Millionenschaden ausgehen." Bei dem Einsatz wurden zwei Feuerwehrmänner leicht verletzt. Die Ursache des Brandes war zunächst unklar.

Ein Großteil der vor einer Lagerhalle gestapelten 600 Tonnen Kunststoffballen war ebenso wie die rund 2600 Quadratmeter große Halle in Flammen aufgegangen. "Um sie gezielt ablöschen zu können, müssen die Ballen auseinandergezogen werden", sagte der Sprecher. Viele glimmende Kunststoffballen wurden mit Muldenlastern zu einer Müllverbrennungsanlage abtransportiert und dort gelöscht.

Der Brandort im Bielefelder Osten ist umgeben von Wohngebieten. Anwohner wurden wegen der starken Rauchentwicklung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. "Messungen haben keine gefährlichen Stoffe in der Luft gefunden" sagte der Sprecher. "Aber natürlich ist das nicht gesund." Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr war das Feuer im Lagerbereich vor der Halle ausgebrochen und hatte dann auf das Gebäude übergegriffen. - lnw

Quelle: wa.de

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