Mehr Einwohner in Großstädten

Studie: NRW-Bevölkerung wird kleiner

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IN NRW zieht es immer mehr Menschen in die Städte. Insgesamt schrumpft aber die Bevölerung.

DÜSSELDORF - In NRW lebten Ende 2012 rund 17,8 Millionen Menschen. Zehn Jahre zuvor waren es noch gut 18 Millionen. Fast die Hälfte dieser Menschen (45,6 Prozent) lebte 2012 in einer Großstadt. 41,2 Prozent wohnten in Mittelstädten. In den Kleinstädten mit weniger als 20 000 Einwohnern lebten 13,2 Prozent.

Das geht aus einer Studie zur regionalen Bevölkerungsentwicklung hervor, die das Statistische Landesamt am Mittwoch in Düsseldorf vorlegte. In Klein- und Mittelstädten lag der Bevölkerungsrückgang seit 2000 bei deutlichen 2 Prozent beziehungsweise 1,2 Prozent. in den meisten Großstädten dagegen stieg die Einwohnerzahl.

So wuchs Bielefeld zwischen 2000 und 2012 von 321 758 auf 324 447 Einwohner. In Münster nahm die Bevölkerung in diesem Zeitraum um rund 30 000 auf 294 932 zu. Die Zahl der Dortmunder verringerte sich von 589 000 auf 582 000, wobei dort seit 2010 wieder ein leichter Anstieg zu erkennen ist. Die Landeshauptstadt Düsseldorf wuchs in dem Zeitraum kontinuierlich um knapp 30 000 auf 596 411 Einwohner. Ähnlich ist die Entwicklung in Köln, das nach 962 884 Bewohnern im Jahr 2000 zwölf Jahre später 1 027 081 Bürger zählt.

Quelle: wa.de

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