Kita-Streik: 1000 von 2400 Einrichtungen bleiben zu

Düsseldorf - Die Streiks an den kommunalen Kitas in NRW gehen in die dritte Woche.

Ebenso werden die unbefristeten Arbeitsniederlegungen nach Pfingsten in offenen Ganztagsschulen, Behinderteneinrichtungen, Jugendhilfe und Sozialdiensten fortgesetzt, wie Verdi am Freitag ankündigte.

Die Zahl der Streikenden in den Sozial- und Erziehungsdiensten sei in NRW auf rund 11 000 Beschäftigte gestiegen, sagte Gewerkschaftssprecher Günter Isemeyer. Rund 1000 der 2400 kommunalen Kindertagesstätten blieben auch am Freitag geschlossen.

Der Streik werde solange weitergehen, bis ein annehmbares Ergebnis vorliege. Fünf Tarifrunden für die bundesweit 240 000 Erzieher und Sozialarbeiter in kommunalen Einrichtungen waren bisher erfolglos.

Die Gewerkschaften fordern eine höhere Eingruppierung der Beschäftigten, die im Schnitt eine Anhebung der Einkommen um zehn Prozent bedeuten würde. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände hält das für nicht bezahlbar.

Die Kölner Jugenddezernentin Agnes Klein appellierte angesichts der großen Belastung für viele Familien, schnell weiterzuverhandeln und die Streiks auszusetzen. - dpa

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

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