Immer weniger Sternsinger in NRW

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Immer weniger Kinder wollen in NRW als Sternsinger durch die Gemeinden ziehen.

BOCHUM - Die Sternsinger-Tradition der Katholiken bröckelt. Immer weniger Kinder wollen mitmachen, wenn es Anfang Januar darum geht, Gottessegen zu den Menschen zu bringen. Das hat demografische Gründe.

In der passenden Altersgruppe gibt es immer weniger Kinder. Im Gegensatz dazu steht die Jahr für Jahr steigende Summe der eingesammelten Spenden. 2014 nahmen bundesweit 11.075 Gemeinden und Einrichtungen an der Sternsinger-Aktion teil. Mit dabei waren rund 333.000 Sternsinger und 90.000 ehrenamtliche Begleiter. Die Zahl der teilnehmenden Gemeinden und Einrichtungen ist in den vergangenen Jahren insgesamt rückläufig. Während in den Jahren von 2000 bis 2009 immer über 12.000 Gemeinden angemeldet waren, wurde diese Marke danach nicht mehr geknackt.

Trotz immer weniger teilnehmenden Gemeinden sammeln die Sternsinger Jahr für Jahr mehr Geld für den guten Zweck: 2014 waren es laut Kindermissionswerk 44,5 Millionen Euro (2013: 43,7 Millionen Euro) und damit knapp eineinhalb mal so viel wie noch im Jahr 2000.

2015 sammeln die Kinder beim Dreikönigssingen unter dem Motto "Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit". Die Spenden fließen laut Kindermissionswerk in rund 2000 Projekte für Not leidende Kinder in Asien, Afrika, Ozeanien, Lateinamerika und Osteuropa. - dpa

Quelle: wa.de

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