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Dortmund: Starkregen-Katastrophe von 2021 wirkt noch nach

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Von: Kathrin Ostroga

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Mitte Juli jährt sich eine der schlimmsten Naturkatastrophen, die Deutschland je erlebt hat. Das Technische Hilfswerk Dortmund zieht eine Bilanz, wie RUHR24 berichtet.

Dortmund – Die Flutkatastrophe 2021 war für das Technische Hilfswerk (THW) der größte Einsatz in der Geschichte. Über mehrere Monate haben die Einsatzkräfte Millionen Stunden in Rheinland-Pfalz und NRW geleistet. 17.000 Kräfte aus allen THW-Ortsverbänden, auch aus Dortmund, haben unterstützt, schreibt RUHR24.

BehördeTechnisches Hilfswerk
Gründung22. August 1950
HauptsitzBonn

Dortmund: Ein Jahr nach der Flutkatastrophe – Technisches Hilfswerk zieht Bilanz

Allein aus Dortmund waren fast 100 Menschen vom Technischen Hilfswerk 10.000 Stunden wegen des Hochwassers im Einsatz. Die Helfer pumpten Wasser ab, räumten Trümmer weg, versorgten Betroffene mit Wasser und richteten Notstrom ein.

Auch ein Jahr nach der Hochwasser-Katastrophe ist der Einsatz für das Technische Hilfswerk noch nicht abgeschlossen. Es müssen immer noch Brücken gewartet werden, mobile Hochwasserpegel werden geprüft und auch Transportfahrten werden organisiert.

Dortmund: Technisches Hilfswerk unterstützt bei Flutkatastrophe im Ahrtal

Vor einem Jahr, am 14. Juli, machten sich die ersten Kräfte vom Technischen Hilfswerk Dortmund auf den Weg nach Altena und dann auch weiter ins Ahrtal und nach Euskirchen. Zu Anfang ging es darum, Menschenleben zu retten, Wasser abzupumpen und die Zerstörung einzudämmen.

Es werden Keller leer gemacht, Schlamm weggeschafft. Später ging es darum, Trinkwasser heranzuholen, Notstrom zu sichern und Notunterkünfte einzurichten (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Technisches Hilfswerk aus Dortmund: Folgen des Hochwassers im Ahrtal sind bis heute zu spüren

Die Folgen der Flutkatastrophe sind mehr als 180 Tote deutschlandweit und mehr als 80 zerstörte oder beschädigte Brücken im Ahrtal. Von etwa 56.000 Einwohnern im Kreis Ahrweiler sind 42.000 direkt betroffen. 70 Prozent der Gebäude an der Ahr sind beschädigt oder zerstört.

Alle 25 Teileinheiten vom Technischen Hilfswerk sind auf ehrenamtlicher Basis im Einsatz. Behelfsbrücken werden errichtet. Auch um Umweltschutz geht es. Denn aus den vollgelaufenen Häusern dringt Heizöl in den Boden. Eine Karte zeigt, ob auch das eigene Haus bei Hochwasser in Gefahr ist.

Flut
Ein Jahr nach der Flutkatastrophe zieht das Technische Hilfswerk Dortmund Bilanz. © MARC JOHN/Imago

NRW: Ein Jahr nach der Flutkatastrophe – Technisches Hilfswerk zieht Bilanz

Das Technische Hilfswerk reflektiert nun ein Jahr nach der Katastrophe den Einsatz und versucht Abläufe für die Zukunft zu optimieren. Das THW ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Mit Fachwissen und Erfahrungen ist das THW Unterstützer für Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen. Der Ortsverband Dortmund besteht aus über rund 250 ehrenamtlichen Einsatzkräften.

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