Städte wollen Schadenersatz für zu teures Salz

DÜSSELDORF ▪ Auf die Salzindustrie könnten wegen der Lieferengpässe Schadenersatzansprüche in Millionenhöhe zukommen. Die Stadt Paderborn und viele andere NRW-Kommunen prüfen, ob sie Ersatzansprüche geltend machen können.

Weil sich der Paderborner Winterdienst wegen der ausbleibenden Lieferungen teilweise über andere Wege Salz zu höheren Preisen besorgen musste, sollen die Mehrkosten von rund 20 000 Euro nun dem Vertragsunternehmen – dem „Deutschen Winterdienst“ – in Rechnung gestellt werden, bestätigte der Paderborner Winterdienst-Chef Dietmar Regener. Das Verfahren solle aber über den Landesbetrieb Straßenbau NRW laufen, mit dem sich rund 100 Städte zu einer Einkaufsgemeinschaft zusammengeschlossen haben, um zu günstigeren Preisen Streusalz zu kaufen.

Die Kritik gilt dem in Europa führenden Salzproduzenten Esco; dort versteht man den „Unmut der Kommunen“, der Winter sei nun einmal hart gewesen. ▪ dpa

Quelle: wa.de

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