Lokale Abstimmungshilfe online

Ahlen startet "Wahl-o-Mat" zur Kommunalwahl

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Eine Frau bedient in Ahlen den bundesweit ersten Lokal-o-Maten.

AHLEN - Bei der Kommunalwahl am 25. Mai bestimmen in jeder Kommune andere Themen die Diskussion. In Ahlen können die Wähler gezielt prüfen, welche der Parteien ihre Ansichten und Meinungen am besten vertritt. Das Gesamtbild ergibt sich aus Einzelmeinungen zu 30 Thesen.

Die Abstimmungshilfe "Wahl-o-Mat" im Internet bekommt einen kleinen Bruder: In Ahlen hat Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) am Montag einen "Lokal-o-Mat" gestartet (hier online zu finden!). Mit dem Angebot können die Ahlener testen, wie ihre eigenen Ansichten und Meinungen mit denen der sieben am 25. Mai zur Kommunalwahl antretenden Parteien übereinstimmen.

Abgefragt werden über das Internet-Angebot die Ansichten zu 30 Thesen. Das Projekt wird gemeinsam betrieben von der Volkshochschule, drei Ahlener Schulen und der Gesellschaft für Information und demokratische Beteiligung (GIDB). Vorbild ist der bundesweite Wahl-o-Mat.

In Düsseldorf startet die "Rheinische Post" am Mittwoch ebenfalls einen Lokal-o-Mat. Die "Westdeutsche Zeitung" war bereits am Samstag mit einem vergleichbaren Angebot unter dem Titel "Wahlcheck" an den Start gegangen.

Wie auch der große Bruder soll der "Lokal-o-Mat" die Wahlbeteiligung fördern. Nach Zahlen der GIDB haben sich in der Vergangenheit bei Landtags- und Bundestagswahlen rund sieben Prozent der Wahl-o-Mat-Nutzer vom Nichtwähler zum Wähler gewandelt.

"In Ahlen hat eine Schüler-Redaktion 42 Thesen zu verschiedenen Themengebieten formuliert", erklärte Ahlens Stadtsprecher Frank Merschhau. Anschließend positionierten sich die Ahlener Parteien und Wählergemeinschaften zu diesen Thesen. Am Ende blieben 30 Aussagen mit möglichst vielen Unterscheidungskriterien übrig, um den "Lokal-o-Mat" zu füttern. Die Nutzer können auswählen aus den drei Optionen "Stimme zu", "Neutral" oder "Stimme nicht zu".

NRW-Landeswahlleiterin Helga Block rief am Montag vor der Europa- und Kommunalwahl Briefwähler dazu auf, jetzt die nötigen Unterlagen zu beantragen. "Wer gerne per Briefwahl an der Europawahl und den Kommunalwahlen teilnehmen möchte, kann die dazu erforderlichen Unterlagen auf Antrag schon jetzt erhalten", sagte die Landeswahlleiterin laut einer Mitteilung. Nach ihrer Auskunft können Briefwahlunterlagen grundsätzlich bis zum Freitag vor der Wahl um 18 Uhr beim Wahlamt beantragt werden. - lnw

Quelle: wa.de

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