Sportlehrer hortete Fotos leicht bekleideter Schülerinnen

KAARST - Bei jenem Sportlehrer (28) aus Viersen, der in Untersuchungshaft sitzt, weil er verdächtigt wird, seinen Cousin erschlagen zu haben, sind Fotos leicht bekleideter Schülerinnen entdeckt worden. Das sagte Staatsanwalt Matthias Ridder am Donnerstag in Düsseldorf.

Ob die Bilder der Mädchen ein Motiv für das Verbrechen sein können, sollen nun die weiteren Ermittlungen ergeben. Ridder bestätigte damit Informationen der "Bild"-Zeitung.

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Weil es sich um Minderjährige handelt, werde gegen den Pädagogen ein weiteres Ermittlungsverfahren eingeleitet unabhängig von der Frage, ob die Mädchen gegen ihren Willen oder mit ihrem Einverständnis fotografiert wurden.

Der Sportlehrer wird verdächtigt, an einer Landstraße in Kaarst bei Düsseldorf seinen 35-jährigen Cousin erschlagen zu haben. Die Auswertung von Telefondaten hatte ergeben, dass das Opfer und der Verdächtige am Tattag mehrfach miteinander telefoniert hatten. Was das Tatmotiv angeht, tappen die Ermittler allerdings im Dunkeln.

Kriminaltechniker hatten Blutspuren des Opfers im Auto des Sportlehrers entdeckt. Der Sportlehrer war unter Verdacht geraten, weil in seinem Wagen Benzin verschüttet und der Gurt herausgetrennt worden war.

Die Ermittler gehen davon aus, dass so Spuren der Bluttat beseitigt werden sollten. Der Lehrer habe behauptet, der Gurt sei von Unbekannten an seiner Schule aus seinem Wagen entfernt worden. - dpa

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

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