Spiros Simitis bekommt Arnold-Freymuth-Preis 2010

HAMM - Prof. Dr. Dres. h.c. Spiros Simitis bekommt den Arnold-Freymuth-Preis 2010. Der in Griechenland geborene Preisträger gilt als Pionier des Datenschutz in Deutschland.

Die Arnold-Freymuth-Gesellschaft will an seine Leistungen erinnern, die Siminits bereits in den 70-er Jahren erbracht hat und die noch immer einer konsequenten Fortführung harrt. Die 27-köpfige Jury sieht in dem Professor einen steten Mahner für den in einer Informationsgesellschaft dringend notwendigen Schutz des Persönlichkeitsrechts. Die Verleihung des Preises findet am 20.11.2010 in Hamm statt.

Zu seiner Vita: Der Preisträger wurde am 19. Oktober 1934 in Athen geboren. Nach Schulbesuch in Griechenland absolvierte er von 1952 bis 1956 ein Jurastudium in Marburg, anschließend war als bis 1962 als wissenschaftlicher Assistent an der Johann-Wolfgang von Goethe-Universität zu Frankfurt a. M. tätig. Nach anschließender Habilitation für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht sowie internationales Privatrecht lehrt er dort seit 1969 Arbeitsrecht, Bürgerliches Recht, Europäisches Recht und Rechtsinformatik. Sein Engagement für den Datenschutz führte dazu, dass er in Hessen zum ersten Datenschutzbeauftragten (1975 bis 1991) berufen wurde. Als das Amt des Bundesdatenschutzbeauftragten geschaffen wurde, lehnte er ab, dieses zu übernehmen. Er hielt diese Position für unzureichend ausgestattet und äußerte die Besorgnis, dass die enge Anbindung an das Bundesinnenministerium die Unabhängigkeit der Amtsführung beeinträchtige.

Quelle: wa.de

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