Sperrung des "Ruhrschnellwegs" ohne Probleme angelaufen

ESSEN - Die Komplettsperrung der wichtigen Verkehrsschlagader "Ruhrschnellweg" in Essen ist ohne Probleme angelaufen. Die Autobahn 40 war am Samstag um 20 Uhr nachts zwischen Essen-Ost und Essen-Zentrum in beide Richtungen geschlossen worden.

Wenige Stunden später rückten bereits die Bagger an, um mit dem Abriss der Stadtwaldbrücke zu beginnen. "Es läuft alles nach Plan", sagte eine Sprecherin von Straßen.NRW. Die Strecke soll bis Ende September voll gesperrt bleiben.

Am ersten Tag der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen sorgte die Sperrung der Autobahn für keine Staus auf den Straßen. "Bisher alles absolut unauffällig", hieß es bei der Autobahnpolizei. Auch in Essen gab es am Samstag auf den innerstädtischen Straßen keine Behinderungen durch die A-40-Sperrung. "Völlig unproblematisch", beschrieb ein Sprecher der Essener Polizei die Lage.

Der Verkehr wird durch Teile der Essener Innenstadt umgeleitet. Normalerweise fahren täglich rund 80 000 Autos über die jetzt gesperrte Strecke. Die erste echte Bewährungsprobe wird mit dem morgendlichen Berufsverkehr am Montag erwartet. Damit die Fahrzeuge dann möglichst reibungslos rollen können, wurden die Ampelphasen neu eingestellt und 260 Schilder an den Autobahnen und in der Stadt aufgestellt.

Bis Ende September stehen auf dem gesperrten Autobahnabschnitt unterschiedliche Bauarbeiten an. Würden sie bei fließendem Verkehr erledigt, wäre zwei Jahre lang mit starken Beeinträchtigungen zu rechnen. Das Projekt, eine Autobahn knapp 3 Monate ganz zu sperren anstatt 24 Monate nur teilweise, könnte Modellcharakter bekommen. Die Planer erwarten Einsparungen in Millionenhöhe.

Wegen des engen Zeitplans wird auf der Baustelle zunächst rund um die Uhr gearbeitet. Die Stadtwaldbrücke, die unter anderem eine Bahnstrecke überspannt, soll so innerhalb von vier Tagen abgerissen werden.

Quelle: wa.de

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