Kunden stehen Schlange

Spargel nur von beheizten Feldern

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Spargelfreunde freuen sich auf die ersten Stangen.

Bergheim/Meerbusch - Bei Bauer Peters hat die Spargelernte begonnen. Der Landwirt aus Bergheim bei Köln sticht mit seinen Helfern jetzt jeden Tag bis zu 250 Kilo Spargel pro Hektar. Jedoch erst seit Dienstag.

Bis dahin hatten die weißen Stangen unter ihrem Erdwall in Wartestellung verharrt – und das trotz beheizter Felder. „Warme Füße allein nutzen dem Spargel nichts. Erst seit die Lufttemperaturen steigen, stimmen die Bedingungen“, sagt Hans Jürgen Peters.

Weil kein anderes Gemüse im Frühjahr so sehnlich erwartet wird, stehen die Kunden Schlange, wo deutscher Spargel aus dem Freiland angeboten wird. In Bergheim, wo mit Restwärme aus einem nahen Braunkohlekraftwerk nachgeholfen wurde, kostet ein Kilo jetzt zwischen acht und 15 Euro.

In Meerbusch hingegen lässt das edle Stangengemüse noch auf sich warten. Spargelbauern wie Albert und Silvia Bacher vom Böllershof setzen ganz auf den Lauf der Natur. „Wir halten nichts vom Vorziehen mit künstlicher Wärme. Bei uns gibt es reinen Feldspargel, und der braucht nach den kühlen Wochen jetzt noch zehn bis zwölf Tage, um zu reifen.“ Ein Frosteinbruch wäre da nicht hilfreich. - dpa

Quelle: wa.de

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