"Spätberufener" Zimmermann wird Weihbischof an der Ruhr

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ESSEN - Das "Ruhrbistum" bekommt einen beliebten, neuen Weihbischof. Probst Wilhelm Zimmermann aus Gelsenkirchen wird am 29. Juni geweiht.

Mit dem Gelsenkirchener Propst Wilhelm Zimmermann wird ein "Spätberufener" Weihbischof im Ruhrbistum: Der 65-Jährige hatte vor seiner Priesterweihe fast zehn Jahre als kaufmännischer Angestellter gearbeitet und parallel sein Abitur am Abendgymnasium nachgeholt. Er gilt als volksnah und beliebt - insbesondere in seiner Heimatstadt Gelsenkirchen, wo er mit der Pfarrei St. Urbanus eine der größten Pfarreien Deutschlands mit fast 39 000 Gläubigen leitet. Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck gab die Personalie am Freitagmittag bekannt.

Auf der Homepage des Bistums gratulierten viele Gläubige dem "lieben Willi". Die Bischofsweihe ist für den 29. Juni in Essen geplant. Bundesweit gibt es 38 Weihbischöfe, die die 23 Diözesanbischöfe in ihrer Tätigkeit unterstützen und auch an den Beratungen der Deutschen Bischofskonferenz teilnehmen. Der bisherige Weihbischof Franz Vorrath (76) hatte altersbedingt schon 2012 seinen Rücktritt eingereicht, aber bis zur Einführung des Nachfolgers weitergearbeitet. - dpa

Quelle: wa.de

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