Sozialminister für Gleichstellung von homosexuellen Paaren

KÖLN - Der nordrhein-westfälische Sozialminister Guntram Schneider (SPD) hat sich für die Gleichstellung homosexueller Paare ausgesprochen.

Beim Bundesverbandstag des Lesben- und Schwulenverbandes sagte er am Samstag in Köln, die Landesregierung habe sich für den konsequenten Abbau von Diskriminierung und Homophobie eingesetzt. So sei im vergangenen Jahr die Gleichstellung der Homo-Ehe im Besoldungs- und Versorgungsrecht des Landes beschlossen worden.

Dass eingetragene Lebenspartnerschaften nicht die gleichen Steuervorteile wie Ehepaare genießen dürfen, sei an den Stimmen der CDU im Bundesrat gescheitert. Nach Angaben des Sozialministeriums gibt es in NRW mittlerweile 11.000 eingetragene Lebenspartnerschaften.

Schneider kritisierte Schwulenfeindlichkeit in der Gesellschaft. "Deutschland muss ein Land sein, in dem jeder Mensch ohne Angst verschieden sein kann." Das gelte insbesondere für homosexuelle Migranten, die oft mehrfach diskriminiert würden. Das Sozialministerium fördere deshalb die Beratung und Selbstorganisation von Schwulen und Lesben mit Migrationshintergrund. - lnw

Quelle: wa.de

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