NRW sorgt sich um Jugendschutz im Karneval

DÜSSELDORF ▪ NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) pocht kurz vor Beginn des Straßenkarnevals auf Einhaltung der Jugendschutzgesetze: Über die tollen Tage werde es „drastisch verstärkte Kontrollen“ geben.

Auch über härtere Strafen bei Verstößen gegen den Jugendschutz könne man nachdenken. Zunächst appelliere sie aber an die Einsicht der Jugendlichen. Dazu seien wieder landesweit mehrere Aktionen geplant, etwa die alkoholfreie „Jeck Dance“-Party auf dem Kölner Neumarkt. In mehreren Städten – darunter Düsseldorf – sollen sich Angehörige an Aktionsständen informieren können, wie am besten mit betrunkenen Jugendlichen umzugehen ist. In der Landeshauptstadt sollen außerdem Sozialarbeiter gezielt junge Leute ansprechen. Hintergrund: Im vergangenen Jahr wurden landesweit rund 6600 Jugendliche im Alter von 10 bis 20 Jahren mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus eingeliefert. Ein zeitlicher Schwerpunkt: Karneval. ▪ lnw

Quelle: wa.de

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