Sommerwetter macht vorerst Pause

DÜSSELDORF/OFFENBACH - Sonnenschein, warme Luft, kaum Wolken: Das Hoch mit dem Namen "Petermartin" hat NRW zu Pfingsten schönes Feiertagswetter beschert. Doch schon in den kommenden Tagen soll es bei Temperaturen zwischen 8 und 15 Grad deutlich kühler werden.

Mit den Pfingstferien geht auch voerst das Urlaubswetter zu Ende. Am Mittwoch erreicht eine Kaltfront Nordrhein-Westfalen, aber schon ab Dienstag wird es wechselhafter und deutlich kühler, sagte am Montag ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach. Bis Samstag soll es von Tag zu Tag kälter werden. Die Temperaturen pendeln sich dann zwischen 8 und 15 Grad ein.

Auch für das kommende Wochenende ist keine Besserung in Sicht. Eventuell beginnen die Temperaturen ab Sonntag wieder zu steigen, so der Wetterexperte. "Hoffen wir, dass es die vorgezogene Schafskälte ist, dann können wir die Wintersachen endgültig in den Schrank räumen", sagte der Meteorologe. Erwartet werden auch einzelne Regen und Schauer.

Am sonnigen Feiertagswochenende nutzen viele Menschen das gute Wetter bei Temperaturen von bis zu 28 Grad in der Spitze für einen Ausflug. Wasser war das Ausflugsziel Nummer eins in NRW. Teilweise gab es in den Freibädern und an den Badeseen am Samstag und am Sonntag kaum noch freie Plätze auf den Liegewiesen. "Da musste schon ein bisschen zusammen gerückt werden", sagte Diana Schmelcker, Gästebetreuerin am Ternscher See in Selm. Viele zogen sich einen Sonnenbrand zu, weil die Haut noch weiß war.

"Die Leute haben wieder Lust, alle sind gut drauf", fand die Gästebetreuerin aus Selm. Der Renner im Seebad-Kiosk sind Pommes, Currywurst und Wassereis. Einige kaufen auch Sonnenmilch. "Bei vielen ist die Sonnenbrille eben wichtiger als die Creme", sagte Schmelcker.

Bis zu 1200 Besucher am Tag haben sich auch im Freibad in Oelde bei Warendorf erfrischt. "Jetzt geht es endlich wieder los", sagte Schwimmmeisterin Sandra Klaus am Samstag. Aber auch sie findet, dass die Menschen zu wenig auf einen möglichen Sonnenbrand geachtet hätten.

Ähnliche Szenen auch im Sauerland, wo sich zum Beispiel im Wellenfreibad in Schmallenberg Hunderte in die künstlich produzierten Fluten stürzten. Kinder, Jugendliche und Familien brutzelten in der Sauerland-Sonne. "Bei diesem Wetter, da merkt man den Ansturm", sagte Kassierin Birgit Krix.

Auch am Sonntag zog es erneut viele Ausflügler zum Sonnen, Schwimmen und Bötchen fahren in die Freibäder, an die Badeseen und an die Talsperren. Die Besucher machten es sich auf dem Sand oder in den Strandkörben gemütlich und genossen die Pfingstferien. - lnw

Quelle: wa.de

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